Gelesen: “Shadas Quelle” von Kathrin Schröder

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3851 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 271 Seiten
Verlag: Seemann Publishing Camposol/España (27. Oktober 2019)
Sprache: Deutsch

Die Mauern fallen – von der Vagabundin zur Freiheitskämpferin. Die Geschichte kann vielerlei Arten von Drachen enthalten.
Shadas Quelle erzählt die Geschichte von Siska, die die unüberwindliche Grenze ihres Heimatlandes Myla überwindet. In mittleren Jahren hat sie alle Abenteuer, die ihre Heimat bietet, ausgereizt und möchte das große Tabu um die mysteriösen Mauern ergründen, die keiner berühren kann.
Gerüchte sagen, dass es dahinter Drachen geben könnte. Trotz aller Warnung vor unbekannter Gefahr ist ihre Neugier größer als jede Furcht. Sie entdeckt ein fremdes, aber freundliches Land, in dem Drachen als Nutztiere gehalten werden. Schnell findet sie Arbeit und gewinnt dadurch Wissen und zwei Dracheneier.
Doch auch dieses Land genügt ihrer Reiselust nicht, eine Legende lässt sie weitere Länder und ein gemeinsames Rätsel erahnen und als Gefahr für ihre Drachen droht, findet sie hinter der nächsten unüberwindlichen Grenze Shadas Quelle, von deren Rätselaufgabe die Legende erzählt. So verbinden sich für Siska Neugier und Reiselust mit dem Anreiz, die Aufgabe zu lösen und vielleicht, hoffentlich, die Länder miteinander zu vereinen.
Sechs völlig unterschiedliche Länder umfasst die Welt und alle müssen zur Lösung beitragen. Auf der Reise gewinnt Siska neue Freunde, erlebt zahlreiche Überraschungen, trifft vielfältige Drachen und entdeckt Wunder und Lebensarten, die sie sich in keinen Träumen ausmalen konnte. Gemeinsam lernen die unterschiedlichen Menschen und Drachen zu einer besonderen Freiheit beizutragen. Alte Drachenweisheit trifft auf menschliche Neugier – eine magische Kombination.
(Quelle: amazon)

Mir war die Autorin Kathrin Schröder bis dato noch vollkommen unbekannt. Jetzt hat sich mir die Chance geboten ihren Roman „Shadas Quelle“ lesen zu dürfen und ich war wirklich gespannt darauf.
Das Cover hat mir auf jeden Fall gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch recht flott mit dem Lesen los.
Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Als Leser kann man sie sich vorstellen und die Handlungen sind auch zu verstehen.
Siska ist eine sehr neugierige junge Frau, die sich aufmacht um Neues zu erkunden. Dabei lernt sie auch gefährlichere Ecken kennen, die sie aber nicht abhalten. Ihre Abenteuerlust hat mir gefallen, ich habe sie wirklich sehr gerne gemocht.

Neben der Protagonistin gibt es noch andere Charaktere und eben auch Wesen im Geschehen, die gut hineinpassen. So lernt man als Leser auch die verschiedensten Drachenarten kennen, von manchen habe ich bisher noch nie etwas gehört.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Ich bin flüssig durch die Geschichte hindurch gekommen und konnte auch sehr gut folgen und alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen in mehreren Sichtweisen. Ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, der Einstieg wurde mir so ein wenig erschwert.
Die Handlung hat mich dann wirklich begeistert. Die Autorin hat hier eine sehr fantasievolle Welt geschaffen, die den Leser gefangen nimmt. Es geht hier um Drachen, allerdings ist es anders als man es erwartet. Es gibt hier viel Neues über Drachen zu erfahren, Dinge, die man so noch gar nicht weiß. Dabei geht die Autorin sehr detailliert vor, sie beschreibt alles sehr genau. Das war mir persönlich dann zum Teil schon wieder zu viel, es bleibt nicht so viel Raum für eigene Gedanken.
Im Geschehen kommt auch Spannung auf, die den Leser durch die Seiten trägt. Zudem gibt es auch Rätsel, denen man gemeinsam mit der Protagonistin begegnet. Dadurch kommt immer wieder neuer Schwung in die Handlung hinein. Weiterhin geht es auch um Freundschaft und es gibt sehr viel Magie im Geschehen. Diese Mischung empfand ich als gelungen.

Das Ende ist in meinen Augen gut gelungen. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und schließt alles sehr gut ab. Als Leser verlässt man die Geschichte letztlich doch zufrieden.

Insgesamt gesagt ist „Shadas Quelle“ von Kathrin Schröder ein Fantasyroman, der mich doch auch sehr gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene Charaktere und verschiedene Drachen, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mit Spannung und sehr viel Abenteuer daherkommt, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

1 Kommentar zu „Gelesen: “Shadas Quelle” von Kathrin Schröder“

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