Gelesen: “Die Geisterkönigin (Die Königinnen von Renthia, Band 3)” von Sarah Beth Durst

Achtung:
Dies ist Teil 3 der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Broschiert: 640 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (25. November 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764532114
ISBN-13: 978-3764532116
Originaltitel: The Queen of Sorrow (The Queens of Renthia 3)

Drei Königinnen, zwei Reiche, ein Krieg – das packende Finale der mehrfach ausgezeichneten Trilogie.
Königin Daleina und Königin Naelin herrschen gemeinsam über Aratay und beschützen ihre Untertanen vor den Elementargeistern. Da werden Naelins Kinder von fremden Geistern entführt. Für sie ist klar, dass die Herrscherin des Nachbarreichs Semo dahinter steckt. Außer sich vor Zorn und bereit, das ganze Land zu zerreißen, folgt Naelin ihren Kindern. Doch in der Hauptstadt von Semo stellt ihr die feindliche Königin ihre Bedingungen: Wenn Königin Naelin ihre Kinder lebend wiedersehen will, muss sie abdanken – und ihr Volk im Stich lassen.
(Quelle: Penhaligon Verlag)

Bereits mit den beiden ersten Teilen der „Königinnen von Renthia“ konnte mich Sarah Beth Durst mehr als begeistern. Nun ist „Die Geisterkönigin“ erschienen und ich durfte diesen Abschluss der Trilogie lesen. Entsprechend war ich total gespannt darauf.
Das Cover hat mich wieder richtig angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach Erhalt auch umgehend los mit Lesen.

Die handelnden Charaktere sind bereits richtig gut bekannt aus den beiden Vorgängern. Hier heißt es ein letztes Mal zu ihnen zurückzukehren und ihre Entwicklungen mitzuverfolgen.
Daleina ist hier die Protagonistin mit der ist richtig mitgefiebert habe. Sie hat seit Band 1 eine wirklich tolle Entwicklung durchgemacht, sie ist jetzt hier im dritten Teil eine ganz andere als noch zu Beginn. Sie ist einfach eine richtig tolle Königin geworden.
Naelin setzt an erste Stelle klar ihre Kinder, auch wenn das Volk dann darunter leiden muss. Es ist durchaus verständlich, Familie ist nun mal wichtig, man sollte aber doch einen gesunden Mittelweg finden. Ich fand es etwas schade das ihre Entwicklung eher in diese Richtung gegangen ist.
Ven hat sich sehr verändert seit der Naelin liebt. Er glaubt nicht mehr so an sich, hat sich im Verlauf der Trilogie doch immer mehr verloren.

Neben den genannten Charakteren gibt es noch einige andere Figuren, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen. Die Autorin hat doch eine sehr gut Mischung geschaffen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt als Leser dann auch ohne Probleme durch diesen 3. Band dindurch und kann auch alles gut verstehen.
Die Handlung schließt an Band 2 an. Es ist daher auch unumgänglich die beiden Vorgänger gelesen zu haben. Nur dann kann man wirklich vollends folgen und alles gut nachvollziehen.
Es kommt auch Spannung auf, allerdings mir persönlich war es doch zu wenig. Die Autorin konzentriert sich doch zu sehr auf eher nebensächliche Dinge. Es zieht sich doch immer wieder ziemlich in die Länge, was ich echt schade fand.
Glücklicherweise aber kommt circa ab der Mitte des Bandes dann richtig Fahrt auf und ich habe die letzte Hälfte dann auch fast in einem Rutsch gelesen. Mir hat es auch sehr gut gefallen das man hier in diesem Abschluss nochmal mehr über die Geister und deren Welt erfahren hat.

Das Ende ist passend gewählt. Eigentlich macht es auch alles gut rund aber irgendwie habe ich das Gefühl das es trotzdem noch weitergehen könnte. Ich bin wirklich gespannt ob nicht doch noch etwas kommt.

Kurz gesagt ist „Die Geisterkönigin“ von Sarah Beth Durst ein Trilogieabschluss, der leider nicht ganz an die beiden Vorgänger rankommt.
Gut beschriebene Charaktere, deren Entwicklungen ich gespannt verfolgt habe, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung die zwar Spannung erzeugen kann, in der es aber leider auch immer wieder Längen gibt, haben mir dennoch aber unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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