Gelesen: “Frostsplitter” von Jamie Smith

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Chicken House (31. Oktober 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551521131
ISBN-13: 978-3551521132
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 – 14 Jahre
Originaltitel: Frostfire

Eisiger Wind, steile Berghänge und das Versprechen auf Magie. Als Sabira sich vom heiligen Gletscher ihren Frostsplitter herausbricht, der besondere Kräfte verleiht, schneidet ihr eine gewaltige Lawine den Weg zurück ab. Ganz allein in der Schnee verwehten Kälte bleibt Sabira nur der Abstieg durch den Berg. Doch der ist voller Gefahren. Wenn sie überleben will, muss sie lernen dem Frostsplitter zu vertrauen – und über sich hinauswachsen.
(Quelle: Chicken House)

Die Autorin Jamie Smith war mir bisher noch vollkommen unbekannt. Jetzt also stand mit „Frostsplitter“ mein erster Roman von ihr auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext machte mich sehr neugierig auf die Geschichte. Daher habe ich das Buch nach Erhalt auch flott gelesen.

In diesem Buch geht es um Sabira. Als Leser begleitet man sie hier auf ihren Weg auf dem Gletscher. Dieser ist beschwerlich und auch gefährlich. Doch Sabira lässt sich nicht abschrecken. Ich empfand sie als tolle Protagonistin. Sie hat ihr Herz am richtigen Fleck, zeigt auch Ängste und ist sehr intelligent. Ihre Art ist einfach wirklich toll.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und lässt sich gut lesen. Das Buch ist ja eher für eine Zielgruppe zwischen 11 und 14 Jahren angesetzt, dafür passt dieser Stil natürlich wirklich gut.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es hier gut die Spannungskurve hoch zu halten. Immer wieder baut sie zudem Wendungen ein, so dass man als Leser kaum eine Ahnung hat wohin die Reise letztlich geht. Im Geschehen kommt auch keinerlei Langeweile auf, es gibt keine Längen, das hat die Autorin wirklich gut gemacht.
Als Setting findet man hier einen Gletscher vor, das ist zwar auf Dauer recht eintönig, so ganz ohne Abwechslung oder neuen Dingen, für diese Geschichte hier aber passt es richtig gut. Es tauchen aber immer wieder Fantasyelemente auf, die sich sehr gut in die Handlung einfügen, die wirklich passen.

Das Ende gefiel mir richtig gut. Es passt wunderbar zur Gesamtgeschichte, macht diese schön rund und schließt sie ganz nach meinem Geschmack ab.

Alles in Allem ist „Frostsplitter“ von Jamie Smith ein Roman, der mich soweit gut einnehmen konnte.
Eine interessante Protagonistin, der angenehm zu lesende Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und vom Setting her interessant empfunden habe, in der es mir aber doch irgendwie eine wenig an Abwechslung gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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