Gelesen: “Ein Licht in der Dunkelheit I” von Stephanie Rose

Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Searose (1. Oktober 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3947970153
ISBN-13: 978-3947970155

Vor Tausenden von Jahren siegte das Licht über die Dunkelheit, doch nun schickt sich diese erneut an, die Macht an sich zu reißen.
Cal entdeckt, dass er zur damaligen Zeit schon einmal gelebt hatte, um als einer der sieben Wächter ein mächtiges Wesen zu beschützen.
Als er im Wald auf ein Mädchen trifft, das sein Gedächtnis verloren hat, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Ihm wird klar, dass es nun seine Aufgabe ist, die anderen Wächter und die Wiedergeburt jenes Wesens, das sie einst gerettet hatte, zu finden, um die Dunkelheit erneut aufzuhalten.
Eine abenteuerliche und beschwerliche Reise beginnt, auf der das Mädchen langsam seine Erinnerung wiederfindet und immer deutlicher merkt, dass ihm eine Schlüsselrolle in dem bevorstehenden Kampf zugedacht ist …
(Quelle: amazon)

Bisher war mir die Autorin Stephanie Rose noch vollkommen unbekannte. Nun stand mit „Ein Licht in der Dunkelheit“ ein Fantasyroman aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war total gespannt darauf. Es ist ja der Auftaktband einer Dilogie und angesprochen von Cover und Klappentext war ich neugierig auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde.

Die Charaktere im Buch sind alle an sich gut beschrieben. Für mich als Leser war es so recht einfach sie mir vorzustellen und deren Handlungen auch zu verstehen.
Elea ist ein Mädchen, das sich an nichts erinnern kann. Zumindest zu Anfang ist es so. Je weiter man vorankommt desto mehr weiß Elea plötzlich wieder. Ich empfand ihre Art sympathisch und mochte sie doch sehr gerne.
Sedryn ist ein lustiger Typ, der mir wirklich gefallen hat. Er hat einen ziemlichen Beschützerinstinkt und verliebt sich in Elea.
Cal ist ein jugendlicher Typ. Er erkennt er hat bereits einmal gelebt und macht sich auf die Suche sowohl nach den sieben Wächtern als auch nach dem Wesen, das er vor langer Zeit einmal beschützt hat.

Es gibt auch noch Nebenfiguren im Buch, wie beispielsweise die 7 Wächter oder auch Yvannie oder Sky. Allerdings ist hier auffallend, dass sie doch sehr blass bleiben. Es sind ziemlich viele Personen, so dass ich auch ab und an Probleme hatte sie auseinanderzuhalten. Sie haben auch alle recht ungewöhnliche Namen, was die Sache doch auch etwas erschwert hat.

Der Schreibstil der Autorin ist soweit gut lesbar und man kommt flüssig durch die Seiten. Allerdings man sollte wirklich genau lesen, denn es ist schon auch ein wenig anspruchsvoll. Stephanie Rose schreibt sehr bildhaft und es gibt einige Methapern im Buch.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So wird die Handlung recht komplex und man lernt viele Seiten kennen.
Die Handlung selbst ist von ruhigem Tempo und unterhaltsam. Es wirkt etwas wie ein Märchen. Die geschaffene Welt ist sehr gut durchdacht und toll gestaltet. Es gibt viel Magie und magische Wesen.
Es handelt sich hier um eine Mischung aus Fantasy, Romantik und Action. Allerdings verlieben sich die Charaktere im Buch doch recht schnell ineinander, was ich ein wenig unglaubwürdig empfand.
Es geht zudem auch spannend zu. Es ist der ewige Kampf Gut gegen Böse der hier neu daher kommt. Mit der Zeit zieht die Spannungskurve merklich an und zum Ende hin war ich gefangen.

Das Ende selber ist recht offen gehalten. Es gibt Andeutungen wie es in Band 2 weitergehen könnte. Dieser Ausblick hat mir gut gefallen, er macht auch ziemlich neugierig.

Zusammenfassend gesagt ist „Ein Licht in der Dunkelheit“ von Stephanie Rose ein doch sehr guter Auftakt dieser Fantasydilogie, der mich auch ganz gut für sich gewinnen konnte.
Die gut beschriebenen Protagonisten, der flüssig lesbare sehr bildhafte Stil und eine Handlung mit toller Grundidee und zunehmender Spannungskurve haben mir hier spannende Lesestunden beschert und mich sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

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