Gelesen: “Die Lichtbringerin 1” von Johanna Danninger

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1630 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 341 Seiten
Verlag: Impress (28. November 2019)
Sprache: Deutsch

**Wirke Magie und werde zur Lichtbringerin**
Eigentlich hätte Lucia heute Nacht sterben müssen. Doch zu ihrer Überraschung trägt sie von dem schweren Autounfall nur ein paar blaue Flecken davon. Von jetzt auf gleich stellt sich ihr ein junger Mann namens Rakesh als ihr »neuer Mentor« vor. Sie soll über besondere Fähigkeiten verfügen, die ihr erlauben übernatürliche Wesen wahrzunehmen und selbst Magie anzuwenden. Für Lucia steht fest: Rakesh spinnt! Auf gar keinen Fall will sie sich auf diesen charismatischen, gut aussehenden Kerl… Unsinn einlassen. Aber dem eigenen Schicksal kann sie nicht entkommen. Unversehens befindet sich Lucia in einem Kampf zwischen schwarzen Magiern, Dämonen und Lichtkriegern.
(Quelle: Impress)

Von Johanna Danninger kannte ich bereits andere Romane. Umso gespannter war ich nun auf „Die Lichtbringerin“ aus ihrer Feder. Es ist der Auftakt einer neuen Reihe und ich wurde hier ganz besonders vom Cover angesprochen. Doch auch der Klappentext hat mir unheimlich gut gefallen und so habe ich das Buch nach dem Laden auch umgehend gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut gezeichnet und dann ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen sind zu verstehen.
Lucia gefiel mir wirklich sehr gut. Sie ist erfrischend anders, denn sie hat aufgrund ihres plötzlichen Wandels doch ziemliche Probleme. Doch Lucia lässt sich nicht unterkriegen, sie lernt dann doch recht schnell.
Weiterhin lernt man als Leser Rakesh kennen. Er ist ihr „Mentor“, doch zugegeben ich hatte doch ein paar Probleme mit ihm. Wir wollten nicht ganz warm werden miteinander, auch wenn Rakesh sympathisch rüberkommt.

Neben den Protagonisten gibt es hier noch andere Wesen und Charaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen integrieren und wo ich bei manchen auch neugierig auf mehr bin.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich wirklich leicht lesen. Als Leser kommt man so richtig gut durch das Geschehen hindurch und kann problemlos folgen.
Die Handlung ist nicht so ganz das was man durch den Klappentext erwartet. Und es mag nicht unbedingt etwas für jedermann sein, denn Spiritualität spielt hier eine wirklich große Rolle. Man muss sich darauf einlassen, dann bekommt man eine richtig tolle Geschichte mit vielen doch auch überraschenden Erkenntnissen, für das Leben.
Die Autorin hat es wunderbar recherchiert und es entwickelt sich auch ziemlich gut Spannung, direkt auch von Anfang an. Ich war also echt total positiv überrascht was die Autorin hier dargeboten hat.

Das Ende ist dann gut gemacht, auch wenn es einige Nerven kostet. Es kommen hier nochmals einige Dinge ans Licht, so dass man sich als Leser sehr auf Band 2 freut. Ich bin echt gespannt was mich da erwarten wird.

Kurz gesagt ist „Die Lichtbringerin 1“ von Johanna Danninger ein Auftaktband, der mich, bis auf ein paar Kleinigkeiten, wirklich gut einnehmen konnte.
Gut beschriebene interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ganz anders ist als man es vielleicht erwartet, in der sich aber doch einiges am Spannung aufbaut, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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