Gelesen: “Neon Birds” von Marie Graßhoff

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3241 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Lübbe (27. November 2019)
Sprache: Deutsch

Ein Supersoldat, der seine glorreichen Tage hinter sich hat.
Ein Träumer mit einem düsteren Geheimnis.
Ein Untergrundkämpfer mit Todeswunsch.
Eine Jägerin mit Verbindung zu einer dunklen Macht.
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschlichkeit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern.
(Quelle: Lübbe)

Von Marie Graßhoff kannte ich bisher nur einen Roman. Nun stand mit „Neon Birds“ ein weiteres Buch von ihr auf meinem Leseplan und ich war wirklich gespannt darauf.
Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so habe ich das eBook nach dem Laden auch flott gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin wirklich gut gezeichnet und in ihre Geschichte platziert. Ich empfand sie alle als sehr gut beschrieben und die Handlungen waren auch zu verstehen.
Als Leser lernt man hier 4 Protagonisten kennen. Sie alle sind gut ausgearbeitet und jeder hat so seine Eigenheiten.
Luke ist sehr aufopferungsvoll und seine Loyalität ist wirklich klasse. Andra wirkte verloren auf mich. Kein Wunder, immerhin hat sie ihre komplette Familie verloren und muss sich in einer neuen Welt zurecht finden. Dann ist da noch Okijen, den ich besonders am Anfang rein gar nicht mochte. Er schien eher arrogant und eingebildet zu sein. Doch er kann ganz anders und ich habe bemerkt, er ist ein richtig toller Kerl. Der letzte Protagonist ist Flower. Er ist eher der ruhige Typ, er macht alles mit sich selbst aus.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. So bin ich dann auch sehr gut durch die Seiten hindurch gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles verstehen.
Die Handlung beginnt ganz ohne Umschweife. Die Autorin schafft es sehr gut Spannung zu erzeugen. Hinzu kommt einiges an Action und es gibt Wendungen, somit wird es auch nicht langweilig.
Allerdings mir waren es gerade zu Anfang zu wenig Informationen. Diese kommen erst nach und nach, wir persönlich war es doch etwas zu wenig.
Die von der Autorin geschaffene Welt, wir befinden uns im Jahr 2101, wird leider auch zunächst nur spärlich beschrieben. Hier hätte ich mir gerne doch mehr Erklärungen gewünscht. Als diese dann kamen war einiges viel schlüssiger. Die Idee dahinter hat mir jedoch richtig gut gefallen. Da gibt es mit Sicherheit in den Fortsetzungen noch so einiges zu erfahren.

Das Ende ist ein ziemlich großer Cliffhanger. Als Leser bleibt man neugierig zurück und möchte gerne erfahren wie es mit jedem der Charaktere weitergeht. Band 2 wird Emde März 2020 erscheinen.

Insgesamt gesagt ist „Neon Birds“ von Marie Graßhoff ein wirklich guter Auftakt der Reihe, der mich auch gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend und abwechslungsreich gehalten ist, in der mir aber doch ein paar Informationen gefehlt haben, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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