Gelesen: “Palace of Pleasure: Jude (Palace of Pleasure: Club der Milliardäre 4)” von Bobbie Kitt

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3693 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 468 Seiten
Verlag: Romance Edition
Sprache: Deutsch

Seit ein Skandal seine Karriere als Baseballprofi beendet hat, hält sich Jude Myers aus dem Rampenlicht fern – und nach Möglichkeit auch von hübschen Frauen. Seine Devise lautet: Keine Dates und keine Affären außerhalb des Pleasure Clubs, da dieser für seine Diskretion bekannt ist. Als die Tochter seines verstorbenen Bruders eine Freundin einlädt, den Sommer auf dem gemeinsamen Familienanwesen zu verbringen, gerät sein Grundsatz allerdings ins Wanken. Die achtzehn Jahre jüngere Jamie ist mörderisch sexy, gefährlich vorlaut und sie weiß mit ihren Reizen zu spielen.
Jude setzt alles daran, nicht noch mal für negatives Aufsehen zu sorgen und Jamie zu widerstehen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Besonders, wenn man eine lange Zeit als der größte Playboy Texas’ galt und die süße Draufgängerin keinen Hehl daraus macht, dass ihr Ziel das Bett in seinem Schlafzimmer ist …
(Quelle: Romance Edition)

Bisher konnte mich Bobbie Kitt mit ihrer „Palace of Pleasure“-Reihe richtig begeistern. Jetzt endlich war es soweit und ich konnte „Palace of Pleasure: Jude“ lesen.
Das Cover hat mich wieder total angesprochen, es passt auch ganz wunderbar zu den drei anderen Teilen. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch nach dem Laden auch umgehend gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet und in die Handlung integriert.
Die beiden Protagonisten Jamie und Jude sind wirklich klasse. Vor allem Jamie hat es mir unheimlich angetan. Sie ist jung, schlagfertig und man muss sie einfach mögen. Sie ist echt nicht auf den Mund gefallen, zum Teil redet sie wirklich wie ihr der Mund gewachsen ist. Damit bringt sie vor allem Jude doch gerne auch mal aus dem Konzept.
Jude ist ein ehemaliger Baseballprofi. Er hat damals einen Fehler begangen und seitdem lebt er auf der Ranch seines Bruders. Jude sieht sehr gut aus, er ist durchaus auch charmant, auf seine ganz eigene Art und Weise. Seine eigenen Wünsche stellt Jude hinten an, andere sind ihm wichtiger. Mir gefiel Jude wirklich richtig gut, ich mochte ihn echt total gerne.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Geschehen, wie beispielsweise Rebecca, Jamies Freundin und gleichzeitig Judes Nichte. Ich empfand sie alle als sehr gut beschrieben, sie passen sehr gut ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig flüssig und lässt sich wunderbar leicht lesen. Ich bin so flott durch die Handlung gekommen, konnte problemlos folgen und auch alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten. Für beide hat die Autorin hier die Ich-Perspektive verwendet. Somit bekommt man als Leser einen richtig guten Einblick in deren Gedanken- und Gefühlswelt, was mir richtig gut gefallen hat.
Die Handlung selbst hat mich von Beginn an gut gepackt. Es kommt rasch gut Spannung auf, genauso wie die Emotionen und Gefühle hier sehr gut zum Tragen kommen. Der Leser wird quasi auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt. Hinzu kommt eine gute Portion Erotik, die sich sehr gut ins Geschehen integriert. Und jede Menge Humor, der mich immer wieder schmunzeln ließ. In meinen Augen passt hier wirklich alles sehr gut zusammen und ergibt ein stimmiges Ganzes.

Das Ende passt meiner Meinung nach wirlich sehr gut zur Gesamtgeschichte. Ich empfand es schließt das Geschehen wunderbar gut ab und macht alles sehr schön rund.

Kurz gesagt ist „Palace of Pleasure: Jude“ von Bobbie Kitt ein 4. Teil der Reihe, der mich verdammt gut einnehmen und für sich konnte.
Gut beschriebene interessante Charaktere, die jeder so ganz eigene Dinge an sich haben, ein angenehm flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, emotional, erotisch und auch humorvoll empfunden habe, haben mir unheimlich tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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