Gelesen: “Der Sunday Lunch Club” von Juliet Ashton

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch (28. Januar 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499276224
ISBN-13: 978-3499276224
Originaltitel: The Sunday Lunch Club

Liebe zum Dessert
Immer wieder sonntags trifft sich Anna mit Familie und Freunden zum Essen. Meistens sind ihre drei Geschwister dabei, die geliebte Oma und sogar ihr Exmann. Es wird geredet, gelacht, gegessen. Manchmal wird Wichtiges verschwiegen, manchmal fallen die falschen Worte, aber am Ende freuen sich alle auf den Nachtisch.
An einem dieser Sonntage lässt Dauersingle Anna jedoch die Bombe platzen: Sie ist schwanger. Der Vater: ein One-Night-Stand. Auch wenn die Familie hinter ihr steht – mit einem eigenen Kind hat Anna nicht mehr gerechnet. Und erst recht nicht damit, sich schon beim nächsten Sunday Lunch neu zu verlieben …
(Quelle: Rowohlt Taschenbuch)

Von Juliet Ashton kannte ich bereits einen Roman, der mir damals auch sehr gut gefallen hatte. Jetzt stand ihr neuestes Werk „Der Sunday Lunch Club“ auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir auf Anhieb wirklich gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch nach Erhalt auch ganz flott gelesen.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen wirklich gut gezeichnet. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und auch die Handlungen sind nachempfindbar.
So lernt man hier die Protagonistin Anna kennen. Sie ist schwanger, nach einen One-Night-Stand und steht nun vor einer schwierigen Entscheidung. Mir gefiel Anna sehr gut, ich konnte mich in sie hineinversetzen und auch ihre aufkeimenden Gefühle sind nachvollziehbar.
Es ist aber nicht nur Anna, die man kennenlernt, auch der Rest der Familie wird nach und nach vorgestellt. Je weiter man als Leser hier vorankommt desto besser kann man sie anhand ihrer Charaktereigenschaften auseinanderhalten. Jeder hat so ganz eigene Ecken und Kanten, die ihn jeweils ausmachen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön zu lesen. Man kommt als Leser gut und locker durch das Buch hindurch, kann gut folgen und auch alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus verschiedenen Sichtweisen. Man ist so als Leser immer hautnah mit dabei, kann allem gut folgen und alles gut verstehen.
Die Handlung hat mich wirklich gut unterhalten. Es war sehr schön für mich zu lesen wie hier die Familie zusammenhält. Es gibt außerdem Szenen über Liebe, Freundschaft aber auch Angst hat einen Platz im Buch. Es ist eben eine Familie, es sind verschiedene Menschen, die zusammenkommen, die zusammenhalten. Dabei zeigt die Autorin auch auf, das Anderssein nichts schlechtes ist. Eher im Gegenteil, wenn man jemanden hat, der im Hintergrund da ist, dann kann man auch Anfeindungen gut überstehen. Mit ihren Themen hat es die Autorin hier geschafft mich zu berühren. Ich konnte die eingebrachten Emotionen sehr gut nachempfinden.

Das Ende hat mich dann nochmals anders getroffen. Es ist ein wirklich schöner Schluss, der richtig gut zur hier erzählten Geschichte passt. Er schließt diese Familiengeschichte passend ab und hallt auch nach dem Beenden noch nach.

Zusammengefasst gesagt ist „Der Sunday Lunch Club“ von Juliet Ashton ein Roman, der mich wirklich gut für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die jeder ganz eigene Ecken und Kanten haben, die sie jeweils ausmachen, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die verschiedene Themen anspricht und in der die Familie eine wichtige Rolle spielt, haben mir wirklich unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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