Gelesen: “Vielleicht habe ich an dich gedacht” von Jennifer Waschke

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2203 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 342 Seiten
Verlag: Forever (3. Februar 2020)
Sprache: Deutsch

Ihr Herz ruft seinen Namen, doch das Echo wird immer nur Verrat und Enttäuschung sein
Ellie musste schon viele Rückschläge verkraften. Doch nun erfüllt sich einer ihrer größten Träume – das Studium an der Wunsch Uni. Endlich kann sie wieder nach vorne blicken und ihr Leben, nach dem Tod ihrer Eltern wieder aufnehmen. Aber dann trifft sie auf einer Party plötzlich Jonah, ihre erste große Liebe wieder. Und Ellies Welt gerät ins Wanken. Denn Jonah hat sie in der schwersten Zeit ihres Lebens einfach allein gelassen. Immer häufiger laufen die beiden sich an der Uni über den Weg und sie merken schnell, nicht alle Gefühle zwischen Ihnen sind erloschen.
Aber schaffen sie es, die Kluft zwischen sich zu überwinden?
(Quelle: Forever)

Von Jennifer Waschke habe ich bereits andere Romane gelesen, mit denen sie mich auch immer wirklich gut unterhalten konnte. Nun stand „Vielleicht habe ich an dich gedacht“ auf meinem Leseplan und ich war wirklich neugierig auf diesen Roman.
Das Cover gefiel mir wieder einmal richtig gut und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher habe ich mir das eBook geladen und dann ging es auch schon los mit Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr schön ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Sie wirkten auf mich vorstellbar und die Handlungen waren für mich auch zu verstehen.
Ellie war mir sehr sympathisch. Man merkt als Leser, sie kämpft mit sich und ihrer Vergangenheit, hat sie doch schon so viel erlebt. Doch Ellie versucht stark zu sein, sie will es schaffen und dafür versucht sie den Schmerz zu überwinden. Mir gefiel es wie sie sich im Handlungsverlauf immer weiter entwickelte.
Jonah gefiel mir ebenfalls wirklich gut. Ich mochte ihn auch, auch wenn er es einem nicht immer wirklich leicht macht. Ich war nicht immer auf seiner Seite, je weiter ich in der Handlung aber vorankam desto besser wurde es.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich sehr gut ins Geschehen einfügen. Hier sind mir ganz besonders Ellies WG-Mitbewohner in Erinnerung geblieben.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön flüssig und lässt sich so schön leicht lesen. Als Leser kommt man demnach locker und flott durch die Geschichte hindurch, kann ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Ellie. Man lernt sie also richtig gut kennen und bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Ab und an gibt es auch Kapitel, die aus Jonahs Sichtweise geschrieben sind. Diese haben mir ja besonders gefallen, da ich so auch ihm etwas näher war.
Die Handlung selbst ist sehr emotional und gefühlvoll gehalten. Es geht hier um zweite Chancen, um Vergebung und Neuanfang aber auch um Trauer und dessen Bewältigung. Immer wieder gibt es kurze Rückblenden, die sehr viel Licht ins Dunkel bringen.

Das Ende ist dann leider doch ein wenig vorhersehbar gewesen. Dennoch aber passt es sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht diese rund und schließt sie zufriedenstellend ab.

Zusammengefasst gesagt ist „Vielleicht habe ich an dich gedacht“ von Jennifer Waschke ein Roman, der mich ganz gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene glaubhafte Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und gefühlvoll empfunden habe und deren angesprochene Themen durchaus auch ernster gehalten sind, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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