Gelesen: “Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes” von Patrick Hertweck

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Thienemann Verlag (14. Februar 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 352218467X
ISBN-13: 978-3522184670
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren

Spannender historischer Abenteuerschmöker für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren.
Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: Sie muss es schaffen, nach San Francisco zu kommen! Noch ahnt sie nicht, dass dort in einem herrschaftlichen Anwesen Tara lebt, mit der sie ein besonderes Schicksal verbindet …
(Quelle: Thienemann Verlag)

Ich muss ja gestehen, der Autor Patrick Hertweck war mir bisher noch total unbekannt. Jetzt also stand mit „Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes“ sein neuestes Buch auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mich total angesprochen, dazu der farbige Buchschnitt, es passt einfach alles zusammen. Der Klappentext macht zudem auch neugierig auf die Geschichte und so habe ich das Buch auch nach Erhalt ganz flott gelesen.

Die Charaktere dieser Geschichte hier sind dem Autor rundum gut gelungen. Man kann sie sich als Leser wunderbar vorstellen und auch die Handlungen sind absolut verständlich beschrieben.
Allen voran lernt man hier die beiden Mädchen Tara und Tahnee kennen und eben auch lieben. Sie sind beide unheimlich gut beschrieben und ich habe sie echt beide gemocht.
Tahnee ist elf Jahre alt und kam mir irgendwie sogar sehr reif vor. Sie ist stark und gibt nicht auf, auch wenn sie die Situation doch auch immer wieder sehr an ihre Grenzen bringt. Ich habe mit Tahnee wirklich immerzu mitgefiebert und mit ihr gelitten.
Tara wohnt in San Francisco. Ihre Geschichte wird mehr durch Briefe an ihre verstorbene Mutter erzählt. Erst nach und nach ergibt sich hier alles und als Leser versteht man dann auch immer mehr, was die beiden Mädchen miteinander verbindet.

Weiterhin gibt es noch einige andere tolle Charaktere, die sich mühelos und wunderbar ins Geschehen hier einfügen. Sie sind ebenfalls sehr vielseitig und stimmig gezeichnet und wirkten so auf mich auch lebendig.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich toll. Es liest sich alles leicht und flüssig, es ist altersgerecht gehalten und somit auch wirklich gut verständlich.
Die Handlung selbst ist in zwei Handlungsstränge aufgebaut. Es kommt rasch Spannung auf, diese wird auch das gesamte Buch über gehalten. Es ist eine echt Abenteuergeschichte, angesiedelt mitten im 19. Jahrhundert. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung und man kann die Atmosphäre als Leser immer richtig gut nachempfinden. Man lernt hier sehr viel über die damalige Zeit, der Autor baut dies sehr geschickt und absolut verständlich ins Geschehen ein. Durch die bildhaften Beschreibungen erwacht alles zum Leben, man kann es sich wunderbar vorstellen.
Es ist in meinen Augen nicht nur eine Geschichte für die Zielgruppe, auch Erwachsene werden angesprochen.

Das Ende ist dann gelungen so wie es hier kommt. Ich empfand es als sehr gut gehalten, es macht die Geschichte schön rund, da die Stränge hier letztlich auch sehr gut zusammengeführt werden.

Zusammengefasst gesagt ist „Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes“ von Patrick Hertweck ein Kinderbuch für junge Leser ab ca. 10 Jahre, das mich total eingenommen und mitgerissen hat.
Sehr interessant beschriebene vorstellbare Charaktere, ein altersgerechter flüssig zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die sehr spannend und auch abenteuerlich gehalten ist, haben mir hier wirklich richtig klasse Lesestunden beschert und mich so auch begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

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