Gelesen: “Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss” von Anna Benning

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1050 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 481 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3737341869
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendbuch E-Books (4. März 2020)
Sprache: Deutsch

„Die Vortexe zerstörten unsere Welt. Wir lernten in ihnen zu laufen. Doch niemand ahnte, was sie in uns entfachen würden …“
Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …
(Quelle: FISCHER KJB)

Mit „Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss“ ist der erste Band der dystopischen Debüt-Trilogie von Anna Benning erschienen. Mich hat hier besonders das Cover angesprochen. Nachdem ich dann den Klappentext kannte wusste ich dieses Buch ist genau nach meinem Geschmack. Daher habe ich es nach dem Laden auch flott gelesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin echt gut gelungen. Ich als Leser konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen sind zu verstehen.
Elaine ist eine Protagonistin, die es mir zugegeben nicht ganz leicht gemacht hat. Gerade zu Beginn hatte ich ein paar kleinere Probleme mit ihr. Sie wirkte hier irgendwie unnahbar und unterkühlt. Doch je weiter ich im Geschehen vorankam desto mehr veränderte sich Elaine und letztlich fand ich authentisch und wirklich auch sympathisch. Sie hat einfach ihre Prinzipien, für die sie kämpft, wenngleich sie aber auch nicht alles direkt so hinnimmt wie man es ihr erzählt.

Neben Elaine gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen integrieren. Sie alle wirkten realistisch gezeichnet und passen sehr gut ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Ich bin richtig flüssig und locker durch die Geschichte hindurch gekommen und konnte auch ganz ohne Probleme folgen.
Die Handlung hat mich hier wirklich gepackt. Die Autorin beweist hier ein wirklich sehr gutes Händchen für Spannung, actionreiche Szenen, einigen unvorhersehbaren Wendungen und auch viel Dramatik. Hinzu kommen noch Gefühle und Emotionen genauso wie auch ein paar Momente, die mich als Leser auch nachdenklich gemacht haben. Die geschaffene Mischung aus all dem macht es dem Leser sehr schwer das Buch zur Seite zu legen.
Von der Idee hinter der Geschichte hier war ich auf Anhieb total begeistert. Die Autorin hat diese echt gut umgesetzt und dazu noch eine Welt geschaffen, die man so nicht kennt. Hier ist einiges anders, doch genau dies hat mich echt fasziniert daran.

Das Ende ist dann so gehalten das man als Leser echt neugierig auf die Fortsetzung ist. Man muss einfach wissen wie es hier weitergeht. Glücklicherweise erscheint der zweite Teil wohl schon im Herbst 2020.

Insgesamt gesagt ist „Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss“ von Anna Benning ein richtig klasse Debüt und Auftakt der dystopischen Trilogie, der mich total einnehmen konnte.
Realistisch beschriebene, interessante Charaktere, ein sehr flüssig zu lesender Stil und eine Handlung, die ich als spannend, emotional, actionreich und auch nachdenklich stimmend empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Absolut empfehlenswert!

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