Gelesen: “Snowdrop Manor: Tage unter Krähen” von Regina Meißner

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2863 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 450 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag (20. März 2020)
Sprache: Deutsch

Lausche dem Krächzen der Krähen, aber sieh ihnen nicht in die Augen. Denn was du dort erblickst, könnte dich in die Dunkelheit ziehen.
Ein schwerer Schicksalsschlag zerstört von einem Tag auf den anderen das Leben der zwanzigjährigen Lauren. Sie ist plötzlich auf sich allein gestellt – in einer Gesellschaft, in der Frauen es schwer haben, auf eigenen Beinen zu stehen. Als ein Fremder auftaucht und sich als ihr Onkel ausgibt, ist sie zunächst misstrauisch. Aber Wesley Cunningham ist alles, was sie noch hat, also folgt sie ihm auf das Anwesen Snowdrop Manor. Doch in dem alten Herrenhaus ist nichts so, wie es scheint, und Lauren sieht sich bald Geheimnissen und Intrigen gegenüber, die ihr erneut den Boden unter den Füßen wegzureißen drohen. Und dann wäre da noch der charismatische Lord Beaufort, der mehr über Magie weiß, als sie sich jemals vorgestellt hat.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Regina Meißner ist eine mir bereits sehr gut bekannte Autorin. Bisher konnte sie mich auch immer richtig gut mit ihren Romanen unterhalten. Nun war es soweit, ich durfte „Snowdrop Manor: Tage unter Krähen“ aus ihrer Feder lesen und war natürlich richtig gespannt darauf.
Das Cover wirkte auf mich wirklich gut gestaltet, es stimmt sehr gut auf die Geschichte im Inneren ein. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet. Ich empfand sie als vorstellbar und gut beschrieben, auch die Handlungen wirkten auf mich verständlich.
Lauren ist hier die Protagonistin. Auf mich wirkte sie sympathisch, sie gefiel mir sehr gut. Ihr Schicksalsschlag war wirklich heftig, sie tat mir richtig leid. Lauren ist ein Charakter, der die Dinge auch mal hinterfragt und seine Umgebung neugierig wahrnimmt. Sie ist ihrer Zeit bereits etwas voraus, die klassische Rollenverteilung ist nicht wirklich etwas für sie. Durch eben den Schicksalsschlag aber wird ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Sie lernt nun erst wer sie wirklich ist und auch wer sie sein möchte.

Neben der Protagonistin gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen integrieren. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit, die sehr gut in die Handlung hineinpassen.

Der Schreibstil der Autorin hat es mir total angetan. Sie schreibt sehr flüssig und reißt den Leser richtig gehend mit. Man kommt so gut ins Geschehen hinein und kann wunderbar folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lauren. Die Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet, die so empfand ich es persönlich, wirklich gut passt. Man ist so noch um einiges näher an der Protagonistin dran und bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Handlung selbst hat etwas sehr Magisches an sich. Es geht auch spannend los und man ist als Leser auch sehr schnell im Geschehen drin. Dazu kommt noch das Fantastische und eben das Magische.
Leider aber hatte es für mich den Anschein, dass die Spannung nicht das gesamte Buch konstant über hochgehalten wurde. Es schwankte, ging auf und ab und manches Mal tritt man so leider auch auf der Stelle und kommt nicht unbedingt im Geschehen voran. Die Autorin schafft es aber immer wieder diese eher ruhigen Passagen durch wesentlich spannendere abzulösen, indem sie Wendungen eingebaut hat, die der Handlung guttun. Dadurch wurde ich als Leser auch im Geschehen gehalten.

Das Ende war dann für mich richtig gut gelungen. Es hat mich doch auch überrascht und ist wirklich spannend gehalten. Dazu passt es dann auch sehr gut zur Gesamtgeschichte und macht sie gut rund.

Insgesamt gesagt ist „Snowdrop Manor: Tage unter Krähen ein Fantasyroman, der mich wirklich auch gut für sich gewinnen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar Spannung parat hält, welche aber leider nicht konstant hochgehalten werden kann, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

———————————————-

Das Gewinnspiel zur Release-Party auf Facebook

Gewinnen könnt ihr

  1. Preis: 1 Printexemplar “Snowdrop Manor: Tage unter Krähen” + Goodie-Paket
  2. -5. Preis: Goodie-Paket

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet einfach die untenstehende Frage!

Die Teilnahmebedingungen
Einsendeschluss ist der 20.03.2020, 23:59 Uhr.

Meine Frage an euch:
Welche magische Fahigkeit hättet ihr gerne? Beschreibt kurz warum ausgrechnet diese und wie ihr sie dann nutzen würdet!

Veranstalter des Gewinnspiel ist der Sternensand Verlag!

!! Ich wünsche euch viel Glück !!

8 Kommentare zu „Gelesen: “Snowdrop Manor: Tage unter Krähen” von Regina Meißner“

  1. Jessica Schmid

    Huhu ich sag eigentlich immer das gleiche aber ich würde gern heilen können.
    Einfach um Menschen zu helfen, bei kleinen oder auch größeren Wunden.

  2. Hallo!
    Bei mir wäre es auch das heilen, da ich damit wohl den größeren nutzen hätte, um Menschen zu heilen, vor allem meine lieben!
    Lieben Gruss Melanie Kurt

  3. Moin!
    Dankeschön, das mit der Spannung hab ich jetzt bereits mehrfach gelesen, aber du hast auch viel Positives über das Buch geschrieben 🙂
    Ich hätte gern Macht über die Luft: Ich könnte Wände daraus errichten zur Abwehr gegen Schall, Regen, Waffen und Viren, Gegner mit Luftstößen regelrecht wegblasten und gemütlich auf einem Luftteppich durch die Gegend fliegen 🙂 Ich könnte somit also sowohl mir als auch anderen was Gutes tun.
    LG und bleib gesund,
    Christina P. / La Tina

  4. Franci Becker

    Hallo, danke für den Beitrag.

    Ich würde gerne die Elemente beherrschen, da die Kraft der Natur überall, immer nutzbar ist. Sie kann Schaden anrichten, vernichten, unerbittlich sein – ebenso wie sie Hilfe sein, Unheil verhindern oder bereinigen kann. Wie oder wozu ich nie nutzen würde? Ich denke…für beides.

  5. Oh ich möchte gerne die Elemente beherrschen. Da könnte ich einen Wall errichten, der Krankheiten abhält. Die Luft reinigen damit es der Erde wieder besser geht

  6. Danke für den Beitrag 🙂

    Also ich würde mich gerne teleportieren können. Ich finde es mega praktisch wenn ich nicht immer stundenlang in der Gegend rum fahren muss. So wäre es auch praktisch in nur eine Sekunde z.B in der Südsee zu sein oder in New York shoppen zu gehen (wobei das momentan zwar nicht ginge, aber trotzdem)

    Lg Natascha

  7. Franziska Berg

    Hallo 🙂

    ich danke dir für deinen Beitrag ^^

    Am liebsten würde ich gerne heilen. Aber die Fähigkeit die Natur zu beherrschen wäre auch super.
    Also eins von beiden, da beide sehr praktisch wären 🙂

    Liebe Grüße
    Franziska

Kommentarfunktion geschlossen.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.