Gelesen: “Das Schicksal des Winters” von Lilly London

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1222 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 337 Seiten
Sprache: Deutsch

Hoch in den Bergen Skandinaviens, wohin sich niemals ein Mensch verirrt, ist meine Zuflucht.
Ein Fluch zwingt mich in die Einsamkeit; niemand kann in meiner Nähe überleben, niemand darf mich berühren.
Ich habe mich damit abgefunden, für immer alleine zu bleiben … zumindest bis ein verirrter Wanderer an meine Tür klopft. Er ist unverschämt und geht mir auf die Nerven, dennoch sehnt sich etwas tief in mir nach seiner Nähe.
Er muss gehen.
Nicht nur zu seiner eigenen Sicherheit, sondern auch, weil ich es nicht ertragen könnte, wenn er herausfindet, wer ich wirklich bin …
(Quelle: amazon)

Die Märchenadaption „Das Schicksal des Winters“ stammt von der Autorin Lilly London. Es ist das Debüt der Autorin und war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mich wirklich angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Genau deshalb habe ich das eBook nach dem Laden dann auch flott gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und in ihre Geschichte hier integriert. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und die Handlungen waren auch verständlich gehalten.
Maila ist eine sehr starke Person, die ich total ins Herz geschlossen habe. Sie ist alles andere als eine böse, gemeine Schneekönigin. Bei ihr passt alles gut zusammen, da sie auch ihr Schicksal annimmt. Zudem hat sie ein großes Herz und denkt nicht zuerst an sich, sondern an andere. Das hat mir sehr gut gefallen.

Es ist aber nicht nur die Protagonistin, die mir sehr gut gefallen hat. Auch die anderen Charaktere sind der Autorin einfach rundum gelungen und passen sehr gut ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig flüssig. Dadurch lässt sich das Buch dann auch leicht und locker lesen und man kommt auch wirklich gut durch die Geschichte hindurch. Zudem ist alles richtig gut und detailreich beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann.
Geschildert wird das Geschehen zum größten Teil aus der Sichtweise von Maila. Ab und an ändert sich diese Perspektive auch mal, es passt aber immer sehr gut zusammen.
Die Handlung selbst ist klasse. Es geht fantastisch zu, märchenhaft und als Leser wird man wirklich immer wieder auch auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt. Klar, es mag nicht unbedingt überraschend sein, dennoch aber kann diese Märchenadaption den Leser für sich einnehmen. Durch Wendungen ist auch nichts wirklich vorhersehbar. Man kann es vielleicht erahnen, wird dann aber immer wieder auch eines besseren belehrt.

Das Ende ist dann genau passend zur Gesamtgeschichte. Es macht hier alles sehr schön rund und schließt das Geschehen wirklich gut ab. Für den Leser sehr zufriedenstellend.

Letztlich gesagt ist „Das Schicksal des Winters“ von Lilly London ein Debüt, das mich wirklich sehr für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete stimmige Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die fantastisch und märchenhaft gehalten ist und in der die eingebrachten Gefühle sehr gut zum Ausdruck kommen, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

1 Kommentar zu „Gelesen: “Das Schicksal des Winters” von Lilly London“

  1. Hallo 🙂
    Ich finde diese Rezi echt gelungen, ich kannte das Buch vorher noch nicht, aber es wandert jetzt definitiv auf die Wunschliste! Auch das die Charaktere gut ausgearbeitet sind finde ich sehr wichtig!
    Lg Karo

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