Gelesen: “Die Jahresprinzessin 1: Blüte der Ewigkeit” von Leni Wambach

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2098 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 418 Seiten
Verlag: Impress (27. Februar 2020)
Sprache: Deutsch

**Entdecke ein magisches Land der Unsterblichkeit**
In Avalun steht die Zeit für immer still. Doch nicht für Marlowe, die als eine der wenigen Menschen in dieser verzauberten Welt lebt. Im Gegensatz zu den Ewigen wird sie älter und fühlt sich zwischen all den perfekten Wesen oft fehl am Platz. Das ändert sich erst, als die Königin ausgerechnet sie zur Jahresprinzessin wählt. Als diese muss Marlowe dem Land ein Jahr ihres Lebens opfern, um den Fluss der Zeit zu verhindern, und wird im Gegenzug Teil der königlichen Familie. Was zunächst wie ein Segen erscheint, wird bald zu einer schweren Last. Erst die gefährlich attraktive Kriegerin Charis zeigt ihr einen Ausweg aus den dunklen Intrigen der Ewigen und bringt etwas in ihr zum Klingen, das sie so noch nie gefühlt hat …
(Quelle: Impress)

Die Autorin Leni Wambach war mir bereits bekannt. Mit ihren bisherigen Romanen konnte sie mich auch immer gut unterhalten. Umso gespannter war ich nun auf „Die Jahresprinzessin 1: Blüte der Ewigkeit“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext hat mir tolle Lesestunden versprochen. Daher habe ich diesen Dilogie-Auftakt schnell geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Die handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen wirklich gut gezeichnet. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren für mich verständlich.
Alles voran lernt man als Leser hier Marlowe kennen. Sie ist recht gewöhnlich, bis zu dem Tag an dem sie zur Jahresprinzessin ernannt wird. Ab da verändert sich alles für sie. Mir gefiel Marlowe sehr gut, ich mochte ihre Art sehr gerne und konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Chris ist eine tolle Kriegerin. Sie ist intelligent und weiß sich auch gut zu wehren. Wenn man sie besser kennt erkennt man, das sie nicht allen zeigt was sie wirklich fühlt.

Neben den beiden Protagonistinnen tauchen noch andere Figuren im Geschehen auf. Auch sie konnte ich mir wirklich gut vorstellen und auch die Handlungen verstehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich sehr gut lesen. So kommt man als Leser richtig gut durch die Geschichte hindurch und kann auch problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Marlowe. So ist man ihr sehr nahe und erlebt eben alles nah mit.
Doe Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen. Auf mich wirkte alles sehr spannend gehalten. Die Autorin hat sich hier eine echt tolle Geschichte ausgedacht. Es gibt aber nicht nur Spannung, zwischendrin gibt es immer wieder auch ruhigere Kapitel, die den Leser Luft holen lassen. Und trotz dieser Passagen kommt keine Langeweile auf. Eher im Gegenteil, die Autorin baut auch immer Unvorhersehbares ein, Dinge, die man als Leser nicht erahnen kann. So kommt es dann eben auch vor, das man denkt man hätte die Lösung, doch es geht dann in vollkommen andere Richtungen.
Besonders gefielen mir auch die geschaffenen Welten und deren Völker. Sie wirkten alle anschaulich auf mich und sorgten auch für die nötige Abwechslung.

Das Ende ist dann ein ziemlicher Cliffhanger, der Band 2 herbeisehnen lässt. Dieser erscheint glücklicherweise schon Ende April 2020 und ich bin schon sehr gespannt darauf.

Zusammengefasst gesagt ist „Die Jahresprinzessin 1: Blüte der Ewigkeit“ von Leni Wambach ein wirklich guter Dilogieauftakt, der mich auch gut für sich gewinnen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und auch abwechslungsreich gehalten ist, haben mir wunderbar unterhalten und machen Lust auf mehr.
Sehr empfehlenswert!

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