Gelesen: “Deceptive City (Band 3): Befreit” von Stefanie Scheurich

Achtung:
Dies ist das Finale der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2740 KB
Verlag: Sternensand Verlag (10. April 2020)
Seitenzahl der Printausgabe: 464 Seiten
Sprache: Deutsch

Wenn ein Konstrukt aus Lügen in sich zusammenfällt und auf den Boden der grausamen Realität trifft, begräbt es auch das Letzte, was man noch besessen hat: die Hoffnung.
Während Thya nun selbst am Sinn ihres Daseins zweifelt, versucht Mitchell mit letzter Kraft zu kämpfen. Für sich, für seine Freunde … doch die Gegenwehr scheint aussichtslos. Ist er doch dem einzigen Menschen, der ihn eigentlich beschützen sollte, und dessen Intrigen hilflos ausgeliefert.
Was bleibt von einem perfekten Leben, wenn das Licht erlischt, das es hell hat erstrahlen lassen? Und wie stark muss ein Mensch sein, um trotz allem durch die entstandene Dunkelheit zu tappen und nach einem Ausweg zu suchen?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Bereits mit den ersten beiden Bänden von „Deceptive City“ konnte mich Stefanie Scheurich richtig gut unterhalten. Nun stand das Finale „Deceptive City: Befreit“ auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir sehr gut, es passt auch wunderbar zu den anderen Teilen und der Klappentext versprach mir wirklich tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden auch direkt mit dem Lesen begonnen.

Die handelnden Charaktere waren mir bereits gut bekannt aus den beiden Vorgängern. Ein letztes Mal bin ich also zu ihnen zurückgekehrt, habe ihren Weg mit ihnen gemeinsam erlebt.
Thya und die anderen Figuren wirkten auch hier wieder vorstellbar und ich empfand die Entwicklungen der Charaktere wirklich interessant. Dabei ist jeder von ihnen irgendwie wichtig, jeder hat einen wichtigen Platz im Geschehen und sie alle haben eine entsprechende Tiefe.

Vom Schreibstil der Autorin war ich wieder richtig angetan. Sie schreibt flüssig und leicht lesbar, so bin ich dann auch locker durch dieses Finale durchgekommen. Dabei konnte ich, abgesehen vom Beginn, ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Sichtweisen. Dadurch hatte ich zugegeben ein wenig Probleme allen wirklich zu folgen und sie zuzuordnen. Ich musste mich erst wieder richtig einlesen.
Die Handlung hat mich nach den kleinen Problemen dann richtig gut gepackt. Dabei hat die Autorin immer wieder Wendungen eingebaut, die ich so nicht erwartet hatte. Und irgendwie hat sie immer wieder nochmal alles umgeworfen. Dadurch ist Spannung vorhanden, die mich dann auch bis zum Ende total im Geschehen gehalten hat. Aber eben auch die eingebrachten Emotionen kamen sehr gut bei mir an, ich konnte sie wirklich auch nachempfinden. Es ist also eine Mischung, die trotz allem gelungen wirkte.

Das Ende selbst ist dann in meinen Augen richtig gut gelungen. Ich empfand es passend zur gesamten Trilogie, es macht alles gut rund und entlässt den Leser letztlich zufriedenstellend.

Insgesamt gesagt ist „Deceptive City: Befreit“ von Stefanie Scheurich ein Finale, das mich wirklich auch gut für sich einnehmen konnte.
Charaktere, die mir im Handlungsverlauf richtig sympathisch geworden sind und deren Entwicklungen nachvollziehbar sind, ein gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die nach kleinen Schwierigkeiten auch wirklich spannend und emotional gehalten ist, haben mir auch wieder unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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