Gelesen: “Gawain: Lichtfalke” von Jessica Bernett

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2952 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 237 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag (17. April 2020)
Sprache: Deutsch

Gawain, der Lichtfalke von Lothian, hat genau zwei Regeln, wenn es darum geht, eine Geliebte zu finden: keine Jungfrauen und keine Ehefrauen. Der Held der Tafelrunde wird auf eine harte Probe gestellt, als er auf der Insel Erínn die wunderschöne Gemahlin des Clanführers trifft … Seine Liebschaften rücken allerdings in den Hintergrund, nachdem ihn eine traurige Nachricht erreicht hat, die ihn zurück in den Norden Britanniens ruft. Eine Reise, die Gawain für immer verändert, denn sein Weg führt ihn durch einen Wald, der nicht nur gefährlich, sondern auch verzaubert ist.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Die Autorin Jessica Bernett war mir bereits sehr gut bekannt. Und bisher konnte sie mich auch immer sehr gut mit ihren Büchern überzeugen. Nun also stand mit „Gawain: Lichtfalke“ wieder ein Roman aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war wirklich neugierig darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook auch geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin in meinen Augen gut gelungen. Ich empfand sie alle als ausreichend beschrieben und auch die Handlungen waren für mich zu verstehen.
Gawain ist hier der Protagonist und ich empfand ihn als wirklich interessant und auch sympathisch. Er hat etwas, das mir an ihm sehr gut gefällt. Ein wenig ist er sehr von sich überzeugt und er ist jemand, der sich nicht so leicht einnehmen lässt. Er hat seinen eigenen Kopf. Und auch wenn er gerade zu Anfang eher ein Frauenheld ist, im Handlungsverlauf zeigt er auch eine andere Seite von sich.

Neben dem Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Roman, die sich sehr gut einfügen und ihre ganz eigenen Dinge mitbringen. Die Autorin hat hier in meinen Augen eine sehr gute Mischung geschaffen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich war bereits nach kurzer Zeit mittendrin im Geschehen, konnte sehr gut folgen und alles nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise on Gawain. Ab und ab gibt es auch Einblicke in die Sichtweise von Artus. Für beide hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet, die ich sehr passend empfunden habe. So blickt man quasi von außen auf alles und bekommt einen sehr gut Überblick.
Die Handlung selbst hat es mir ehrlich etwas schwer gemacht. Ich wusste nicht so ganz wohin mich der Weg führen würde. Es ist ja auch nur Gawains Lebensabschnitt der hier betrachtet wird. Das alles zur Zeit der Tafelrunde von Artus. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um wirklich im Geschehen anzukommen, dann aber ging es flott und auch spannend voran. Es ist aber jetzt nicht diese nervenaufreibende Spannung, sie ist eher unterschwellig vorhanden. Außerdem konnte mich die Autorin dann auch mit fantastischen Elementen und auch mit ihren Schauplätzen sehr gut einnehmen.

Das Ende ist dann in meinen Augen gelungen. Ich empfand es als spannend und wirklich auch gelungen. Es passt gut zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und schließt diesen Roman hier gut ab.

Alles in Allem ist „Gawain: Lichtfalke“ von Jessica Bernett ein Fantasyroman, der mich ganz gut für sich einnehmen konnte.
Gut beschriebene interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die es mir zunächst etwas schwer gemacht hat, dann aber mit fantastischen Elementen und auch einen gewissen Spannung daherkam, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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