Gelesen: “Die Drachenbraut” von Kristina Günak

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3857 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 267 Seiten
Sprache: Deutsch

Die Ärztin Josefine nutzt die Magie ihrer Hände um Menschen zu heilen und scheut sich nicht, diese Fähigkeit auch gegen den Willen das Magischen Rates zu nutzen. Valentin Lazăr, letzter der Drachen und mächtigster aller Gestaltwandler, soll die widerspenstige Heilerin in ihre Schranken weisen. Doch Josefine widersetzt sich seiner Macht. Schnell entflammt die Leidenschaft zwischen den beiden Kontrahenten. Sollte Josefine tatsächlich eine Nachfahrin aus dem Volk der Vesna, der legendären Drachengefährten, sein?
Als die Dunkelalben in die menschliche Welt dringen und somit alles vor dem Untergang steht, ist Valentin der Einzige, der sich ihnen entgegenstellen kann. Doch der Drache hütet ein schreckliches Geheimnis, das ihrer aller Vernichtung bedeuten könnte …
(Quelle: amazon)

Von Kristina Günak kannte ich bereits andere Romane, mit denen sie mich auch immer sehr gut unterhalten konnte. Nun hatte ich die Chance die Neuauflage ihres Fantasyromans „Die Drachenbraut“ zu lesen und entsprechend war ich gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir auf Anhieb total gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schnell mit dem Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Sie gefielen mir sehr gut und auch die Handlungen waren gut nachzuvollziehen.
So lernt der Leser hier Josefine kennen. Sie war mir sehr sympathisch, ihre mitfühlende Art kommt sehr gut rüber. Zudem ist sie sehr leidenschaftlich und setzt ihre Gabe ein um anderen Menschen zu helfen.
Valentin ist einer der letzten Drachen und kommt sehr dominant rüber. Er hat etwas an sich, was mich fasziniert hat. Allerdings seine Dominanz wirkte in manchen Situationen doch sehr übertrieben und schreckte nicht selten auch ab.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige wichtige Nebenfiguren, die auch ziemlich interessant gezeichnet wirkten. Sie alle fügen sich in meinen Augen sehr gut ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. So bin ich dann auch leicht durch die Seiten hindurch gekommen und konnte vollkommen problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen in der personalen Erzählperspektive. Hier bei wechselt der Fokus immer zwischen Josefine und Valentin hin und her. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte ich beide noch viel besser kennenlernen und bekam einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt von beiden.
Die Handlung selbst hat mich dann echt gut gepackt. Es kommt hier schnell Spannung auf, die das gesamte Buch auch gut hochgehalten werden kann. Ebenso ist eine Lovestory eingearbeitet, die sich vom Tempo her sehr gut entwickelt. Es wirkte nicht übereilt und wirkte so auch glaubhaft. Sie nimmt dann aber auch einen Hauptteil der Handlung ein.
Von der Idee hinter der Geschichte hier war ich sehr fasziniert. Magische Wesen, die hier unerkannt unter Menschen leben mag nicht neu sein, die Autorin hat es aber richtig gut umgesetzt.

Das Ende ist in meinen Augen sehr gut und passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Ich empfand es als abschließend und es macht alles zufriedenstellend rund.

Abschließend gesagt ist „Die Drachenbraut“ von Kristina Günak ein Fantasyroman, der mich auch ganz gut für sich einnehmen konnte.
Gut beschriebene vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als abwechslungsreich, spannend und auch richtig romantisch empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.