Gelesen: “Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde” von Isabell May

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 4902 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 401 Seiten
Verlag: ONE (27. März 2020)
Sprache: Deutsch

Die verträumte Lelani wächst in einem Dorf im Königreich Vael auf. Schon immer spürt sie eine starke Verbindung zu den fünf magischen Monden, die nachts über ihr erstrahlen. Als sich an ihrem 18. Geburtstag das Amulett öffnet, das ihre Eltern ihr hinterlassen haben, steht Lelanis Welt auf einmal Kopf. Zusammen mit ihrem besten Freund Haze macht sie sich auf die Reise, ihre wahre Bestimmung zu erfüllen – und gerät in einen Strudel aus Gefühlen, Selbstfindung und dunkler Magie …
(Quelle: ONE)

Von der Autorin Isabell May kannte ich bisher einen Roman, der mich auch wirklich gut unterhalten konnte. Nun stand mit „Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ der erste Band ihrer neuen Reihe auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mich richtig angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und auch die Handlungen waren gut nachzuempfinden.
Als Leser lernt man die Lelani kennen. Ihr Leben ändert sich plötzlich an ihrem 18. Geburtstag. Das geschieht aber nicht ohne Fragen, die sie aber nur auf einer Reise beantwortet bekommen kann. Als Leser erfährt man dann nach und nach was es mit Lelanis Kräften wirklich auf sich hat. Dadurch macht Lelani auch eine enorme Entwicklung durch, die nachvollziehbar dargestellt ist.

Weiterhin sind da noch Kyran und auch Haze, die Lelani auf ihrem Weg begleiten. Besonders Kyran macht Lelani dabei das Leben nicht immer leicht und wirbelt so einige Gefühle bei ihr durcheinander.
Insgesamt aber sind die Charaktere alle wirklich gut beschrieben und zu einer stimmigen Mischung zusammengefügt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig lesbar. Mir hat er gut gefallen, es wirkte alles verständlich und nachvollziehbar auf mich.
Die Handlung selbst ist auch toll gemacht. Es kommt recht flott Spannung auf und wirkte auf mich auch sonst interessant gehalten. Weiterhin gibt es so einige Geheimnisse, die gelüftet werden wollen. Dies macht die Autorin wirklich gut, es tauchen auch Wendungen auf die man so nicht kommen sieht. Allerdings einige Dinge sind nicht so ganz schlüssig, da wird es im zweiten Band dann sicher noch Erklärungen zu geben. Außerdem zieht sich das erste Drittel des Buches leider ziemlich in die Länge. Hier musste ich mich zum Dranbleiben animieren, danach ging es dann aber.
Fasziniert war ich vom Thema, die Idee mit den Kräften gefiel mir richtig gut. Das hat die Autorin wirklich sehr gut durchdacht und dann umgesetzt.

Das Ende ist dann wiederum sehr spannend gehalten. Es macht richtig neugierig auf die Fortsetzung, was dann wohl alles passieren wird. Der zweite Teil soll wohl im Dezember 2020 erscheinen.

Alles in Allem ist „Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ von Isabell May ein gut gelungener Auftakt der Reihe, der aber nicht ganz perfekt gehalten ist.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend und abwechslungsreich gehalten ist, in der es aber auch gerade zu Beginn etwas langwieriger zugeht, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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