Gelesen: “Wer, wenn nicht wir” von Barbara Leciejewski

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2997 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 318 Seiten
Verlag: Tinte & Feder (12. Mai 2020)
Sprache: Deutsch

Ein herzerwärmender Roman von Bestsellerautorin Barbara Leciejewski über das Verlieren und Finden der Liebe.
Nach mehr als zwanzig Ehejahren haben sich Viola und Florian auseinandergelebt. Außer den beiden Kindern, der gemeinsamen Wohnung und einem Trauschein gibt es kaum noch Berührungspunkte. In der Hoffnung, mit jemand anderem noch einmal neu anfangen zu können, trennen sie sich – einvernehmlich und vergleichsweise harmonisch.
Doch es gibt noch eine letzte Hürde auf dem Weg in ein neues Leben: einen längst gebuchten, teuer bezahlten Luxusurlaub, der sich nicht stornieren lässt. Die beiden haben nun die Wahl zwischen zwei Übeln: das Geld zu verlieren oder mit dem künftigen Ex-Ehepartner – in getrennten Zimmern – noch einmal zweieinhalb Wochen zu verbringen.
Allerdings ergibt sich plötzlich auch noch eine dritte Möglichkeit, und mit ihr beginnt eine unvergessliche Zeit auf Rhodos …
(Quelle: Tinte & Feder)

Die Autorin Barbara Leciejewski war mir keine Unbekannte mehr. Bisher konnte sie mich mit ihren Romane auch immer begeistern. Nun stand ihr neuestes Werk „Wer, wenn nicht wir“ auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch flott mit Lesen los.

Ihre Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Sie passten meiner Meinung nach sehr gut ins Geschehen hinein, wirkten vorstellbar und die Handlungen waren zu verstehen.
Sowohl Viola als auch Florian sind sehr gut beschrieben, man kann sich richtig gut in sie hineinversetzen.
Bereits seit ihrer Jugend sind die beiden ein Paar und es scheint als ob sie alles erreicht haben. Mir gefiel es das die Autorin dann auch mal ungewöhnliche Wege geht, was ihre Charaktere angeht. Man findet sich als Leser doch sehr schnell in den Charakteren wieder.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker zu lesen. Dadurch bin ich auch wirklich gut durch die Handlung gekommen, konnte ganz ohne Probleme folgen und alles verstehen. Hinzu kommt einen ordentliche Portion Sarkasmus, der ganz wunderbar ins Geschehen passt.
Die Handlung selbst konnte mich dann auch wirklich von sich überzeugen. Es ist ein toller Roman, eine richtige Wohlfühlgeschichte, die den Leser total gefangen nehmen kann. Man lacht hier mit, man weint und ist gerührt, das Leserherz wird eben auf ganzer Linie angesprochen.
Die Autorin entführt den Leser hier nach Rhodos, alles wirkt sehr gut beschrieben und man kommt als Leser richtig in Urlaubsstimmung.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als wirklich passend zur Gesamtgeschichte, es macht alles rund und schließt das Geschehen hier wunderbar ab.

Insgesamt gesagt ist „Wer, wenn nicht wir“ von Barbara Leciejewski ein Roman, der mich wirklich auch total für sich einnehmen konnte.
Gut beschriebene, interessante Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, berührend aber auch wirklich humorvoll empfunden habe, haben mir richtig schöne Lesestunden beschert.
Absolut zu empfehlen!

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