Gelesen: “Träume in Meeresgrün” von Miriam Covi

Broschiert: 496 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. Mai 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453423755
ISBN-13: 978-3453423756

Wenn dir eine Brise Meeresluft ins Gesicht weht, ist es Zeit, dem Glück eine Chance zu geben
Amelie Ludwig freut sich sehr auf den Familienurlaub im malerischen Nova Scotia. Was gibt es Schöneres, als mehrere Wochen in der wilden Natur zu verbringen, umgeben von kilometerlangen Stränden und kunterbunten Holzhäusern? Der perfekte Ort, um ihr gebrochenes Herz und die Erinnerung an einen schweren Schicksalsschlag für eine Weile zu vergessen. Doch kaum an der kanadischen Atlantikküste angekommen, begegnet Amelie dem attraktiven Callum, der zusammen mit seinem verrückten Hund alles daran setzt, ihr Herz zu erobern. Amelie zögert: Ist sie schon bereit, sich neu zu verlieben? Als sie ganz überraschend auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Familie stößt, ist ihr Gefühlschaos perfekt – und Amelie muss sich entscheiden, wo ihr Herz hingehört.
(Quelle: Heyne Verlag)

Ich kannte bereits Romane von Miriam Covi. Und bisher war ich auch wirklich immer angetan von ihren Geschichten. Nun war es soweit, ich durfte auch „Träume in Meeresgrün“ lesen und entsprechend war ich auch total gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext haben es mir total angetan und so habe ich das Buch nach dem Erhalt auch ganz flott gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin realistisch gezeichnet. Ich konnte sie mir alle gut vorstellen und auch ihre Handlungen sind zu verstehen.
Amelie eine echt tolle Protagonistin. Sie hat Ecken und Kanten, wirkt dadurch absolut menschlich. Sie durchlebt ein Gefühlschaos, das man als Leser absolut nachempfinden kann. Man findet sich in Amelie wieder und erlebt alles mit ihr mit.
Callum ist ebenfalls ein richtig toller Charakter. Auch er trägt so sein Päckchen mit sich rum. Callum ist echt total liebenswert, er kann singen und bringt den Leser damit um den Verstand. Er ist einfach ein richtig toller Kerl, den man gern haben muss.

Neben den Protagonisten gibt es noch Nebenfiguren, die sich genauso gut ins Geschehen integrieren. Die Mischung hier wirkt stimmig, jeder Charakter trägt eigene Dinge zur Handlung bei.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker leicht zu lesen. Ich bin ganz wunderbar durch die Seiten hindurch gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles sehr gut nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Amelie. Die Autorin nutzt hier die Ich-Perspektive, die ganz wunderbar passt und mir die Protagonistin noch um einiges näher brachte.
Die Handlung selbst hat mich von Beginn an abgeholt und erst am Ende bin ich wieder aufgetaucht. Es ist so eine schöne Story, mit ganz vielen verschiedenen Emotionen, Gefühlen und Liebe. Hinzu kommt noch Herzschmerz und ein bisschen Drama, das alles vor einer echt tollen Kulisse, die vor meinem Auge zum Leben erwacht ist. Die Autorin versteht es zudem Wendungen ins Geschehen zu integrieren, die man als Leser nicht kommen sieht.

Das Ende ist dann in meinen Augen passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Es macht den Roman einfach total rund und schließt ihn absolut zufriedenstellend ab. Für mich ist es wirklich genau richtig.

Zusammengefasst gesagt ist „Träume in Meeresgrün“ von Miriam Covi ein Roman, der mich total abgeholt und gefangen genommen hat.
Sehr gut dargestellte mit Ecken und Kanten versehene Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, dramatisch, voller Gefühl und auch abwechslungsreich empfunden habe, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.