Gelesen: “Thirty” von Christina Bradley

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2374 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Forever (27. April 2020)
Sprache: Deutsch

Dreißig Tage bis zum Dreißigsten. Dreißig Dates, um den Einen zu finden.
Bella Edwards’ Leben ist ein einziges Chaos. Während ihre Freundinnen auf Facebook ihr ach so erfüllendes Leben feiern, ist Bella nicht mal ansatzweise da, wo sie mit fast dreißig sein wollte. Vor allem der Mann fürs Leben fehlt noch. Hals über Kopf fliegt sie von London nach New York zu ihrer Freundin Esther. Die hat die rettende (oder völlig absurde?) Idee: dreißig Dates in dreißig Tagen. So macht Bella sich auf einen verrückten Trip von New York bis nach San Francisco mit dem Ziel: endlich den Einen finden.
(Quelle. Forever)

Bisher war mir die Autorin Christina Bradley noch vollkommen unbekannt. Nun also stand ihr Roman „Thirty“ auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mich auf Anhieb total angesprochen und der Klappentext versprach mir eine tolle Story. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch direkt mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere haben mir gut gefallen. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren an sich gut nachzuempfinden.
So lernt der Leser hier Bella sehr gut kennen. Sie hats mir zugegeben nicht ganz leicht gemacht. Ihre Unsicherheit wirkte irgendwie komisch auf mich, nicht wirklich passend zu einer Karrierefrau. Doch das gibt sich während ihrer Dates und sie entwickelte sich wirklich positiv. Besonders ihre neu gewonnene Offenheit mochte ich sehr gerne. Sie stellt sich auch immer mehr den Herausforderungen und findet so zu sich selbst.

Neben der Protagonistin gibt es noch andere Charaktere. Diese passen soweit auch sehr gut ins Geschehen hinein, bleiben aber leider doch recht blass. Man erfährt nicht so viel über sie.

Der Schreibstil der Autorin ist gar nicht mal so schlecht. Ich bin flüssig durch die Geschichte hindurch gekommen und konnte gut folgen. Die Autorin schafft es in meinen Augen auch gut die Emotionen und Gefühle an die Leser zu bringen, wodurch man sich mittendrin fühlt.
Die Handlung selbst wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Sie wirkte auf mich witzig und auch einzigartig. Zudem hat die Autorin auch Wendungen im Geschehen eingebaut, von denen leider aber ein paar doch schon vorhersehbar gewesen sind.
Trotzdem aber fand ich die Hintergrundidee wirklich gut. Aber auch hier muss ich sagen, es wurde leider irgendwann zu viel. Ich habe nur noch Daten gesehen, da schwirrte mir etwas der Kopf. Dadurch zog sich die Handlung doch ein wenig in die Länge.

Das Ende ist dann wieder richtig gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte und macht diese rund. Es mag vielleicht etwas weit hergeholt sein, ich persönlich fand es aber passend.

Letztlich gesagt ist „Thirty“ von Christina Bradley ein guter Roman, der mich auch ganz gut für sich gewinnen konnte.
Gut dargestellte vorstellbare Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als humorvoll und auch von der Idee her interessant empfunden habe, in der es sich aber gerade in der zweiten Buchhälfte leider etwas zieht, haben mir dennoch aber unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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