Gelesen: „Whitefeather (Legende der Schwingen 1)“ von K.T. Meadows

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1632 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 469 Seiten
Verlag: Impress (28. Mai 2020)
Sprache: Deutsch

**Wenn zwischen schwarz und weiß noch so viel mehr liegt**
Die 18-jährige Liz steht kurz davor, ihre lang ersehnten Engelsflügel zu erhalten. Diese muss sie sich jedoch mit einem Sprung von der heiligen Klippe verdienen – der einzige Weg, um in eine der zwei Himmelsstädte aufzusteigen. Wird sie weiße Schwingen tragen, gehört sie zu den anführenden Whitefeather, die kämpferischen Blackfeather besitzen schwarze Flügel. Liz sehnt den Tag des Rituals in gleichem Maße herbei, wie sie ihn fürchtet. Denn obwohl die helle Farbe ihre Bestimmung zu sein scheint, gehört ihr Herz jemandem, dessen Sprung ihn zu einem Blackfeather machen wird …
(Quelle: Impress)

Von der Autorin K.T. Meadows hatte ich bis hier noch keinen Roman gelesen. Jetzt also stand mit „Whitefeather“ der Auftakt der „Legende der Schwingen“ – Reihe aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt.
Das Cover und auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet. Ich empfand sie als gut vorstellbar und die Handlungen waren ebenso zu verstehen.
Liz gefiel mir wirklich gut. Sie ist glaubhaft und mit einiger Tiefe beschrieben, so kann man sich gut in sie hineinversetzen. Zu Anfang ist sie vielleicht ein klein wenig naiv, doch sie zudem auch loyal und beginnt mehr und mehr alles zu hinterfragen. Wenn ihr jemand wichtig ist so steht sie für diese Menschen auch ein.
Fab ist ebenso richtig klasse beschrieben. Seine Vergangenheit ist heftig und jetzt ist er ziemlich ungestüm. Doch genau das macht ihn so toll.

Neben den genannten Charaktere gibt es noch andere Nebenfiguren, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen integrieren und so ganz eigene Dinge mit hineinbringen.

Der Schreibstil der Autorin ist auch ganz gut zu lesen. Ich bin so recht flüssig und leicht durch die Handlung hindurch gekommen und konnte ohne Probleme folgen.
Die Handlung selbst beginnt zunächst eher verhalten und ja fast schon ein wenig zäh. Man braucht als Leser etwas um wirklich im Geschehen anzukommen. Dann aber, wenn es wirklich richtig losgeht, wird die Geschichte hier echt total klasse. Ab da war ich dann drin und gefesselt von dem, was ich da gelesen habe. Hier hat die Autorin dann auch immer wieder Wendungen ins Geschehene eingebaut, die ich so nicht erahnen konnte.

Das Ende ist dann in meinen Augen rundum gelungen. Es hat mich durch seine Dramatik und dem damit verbundenen Cliffhanger sowas von neugierig zurückgelassen. Ich bin nun sehr gespannt auf den zweiten Teil.

Zusammenfassend gesagt ist „Whitefeather“ von K.T. Meadows ein wirklich gut gemachter Auftaktband der Reihe, der mich auch gut für sich gewinnen konnte.
Interessant beschriebene Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung die am Anfang vielleicht etwas zäh gehalten ist, die sich dann aber wirklich gut und auch spannend entwickelt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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