Gelesen: „Children of Virtue and Vengeance: Flammende Schatten (Children of Blood and Bone 2)“ von Tomi Adeyemi

Achtung:
Dies ist Teil 2 der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 871 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: FISCHER eBooks (27. Mai 2020)
Sprache: Deutsch

Zélie und Prinzessin Amari haben das Unmögliche geschafft: Die Magie ist nach Orïsha zurückgekehrt. Doch das Ritual war mächtiger, als sie ahnen konnten. Es hat nicht nur die verschütteten Kräfte der Magier geweckt, sondern auch jene des Adels. Mit ihrer neugewonnenen Macht sind Zélies Feinde gefährlicher als je zuvor. Und sie wollen Rache.
Zélie muss einen Weg finden, das Land zu vereinen – oder zusehen, wie sich Orïsha in einem verheerenden Krieg zerreißt.
(Quelle: FISCHER eBooks)

Bereits der erste Band der „Children of Blood and Bone“ von Tomi Adeyemi konnte mich hat mir richtig gut gefallen. Jetzt endlich stand „Children of Virtue and Vengeance: Flammende Schatten“ auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt auf diesen zweiten Teil.
Das Cover ist sehr düster gehalten, zuerst war ich mir nicht wirklich sicher ob es mir gefällt. Es passt aber zum Geschehen. Und der Klappentext versprach mir interessante Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es mit dem Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind wieder sehr gut gelungen. Ich empfand sie als interessant und gut beschrieben. Allerdings die schwierigen Namen haben mir das Lesen doch ziemlich erschwert.
Als Leser ist man hier wieder bei Prinzessin Amari und auch bei Zélie. Besonders Zélie hat es mir dabei nicht wirklich leicht gemacht. Ich hatte im ersten Band schon ein paar Probleme mit ihr, das hat sich hier leider nicht geändert.
Bei Amari war es anders. Sie hat ein wirklich weiches Herz und sie versucht die Vergangenheit vergessen zu machen. Das gefiel mir wirklich sehr gut.

Neben den beiden genannten Charaktere gibt es auch noch Nebenfiguren. Sie fügen sich gut und auch passend ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich ganz gut. Ich habe aber dennoch etwas Zeit gebraucht um wirklich folgen zu können, um mich daran zu gewöhnen. Dann aber bin ich doch flüssig durch die Handlung gekommen und konnte auch alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Zélie und Amari. Man bekommt einen guten Einblick in beide Charaktere und kann ihnen so folgen.
Die eigentlich Handlung hat mich zu Anfang etwas verwirrt. Seit Band 1 ist einiges an Zeit vergangen und ich musste mich erst einmal zurechtfinden, musste mein Wissen wieder aktivieren. Vieles hat sich hier nicht verändert, es kommt Spannung auf. Und auch wenn nicht unbedingt alles sofort klar, es ging trotzdem voran.
Allerdings es geht hier auch wieder sehr brutal und grausam zu. Es geht um Misstrauen und Verrat, was manches Mal doch auch recht anstrengend gewesen ist.

Das Ende kommt dann mit einer Wendung daher, es überschlägt sich quasi alles, passiert schnell und man kann als Leser kaum Luft holen. Es bleiben hier dann sehr viele Fragen offen, man will als Leser schon wissen wie es letztlich wohl ausgehen wird. Ich hoffe nun Band 3 lässt nicht wieder so lange auf sich warten.

Zusammengefasst gesagt ist „Children of Virtue and Vengeance: Flammende Schatten“ von Tomi Adeyemi ein zweiter Reihenteil, der es mir ehrlich nicht sehr einfach gemacht hat.
Gut beschriebene Charaktere und ein an sich gut zu lesender Stil der Autorin stehen hier einer doch etwas schwierigen, sehr brutalen Handlung gegenüber, in der es mir auch etwas schwer war mich zurechtzufinden. Dennoch aber macht das Ende doch auch neugierig auf Band 3.
Hier bleibt aber viel Potential liegen.
Schade!

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