Gelesen: „Du und ich und ganz viel Wunder“ von Carmen Schneider

Taschenbuch: 361 Seiten
Verlag: Independently published (22. Mai 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 979-8646330575

Nur für kurze Zeit zum Vorbesteller- und Einführungspreis. Die besten Geschichten fangen erst an, wenn man denkt, dass man das Ende schon kennt.Eine Krankheit,zwei Menschen,drei überraschende Wendungen und vier glückliche Leben,was will man mehr … Mia ist vierundzwanzig Jahre jung und arbeitet seit Kurzem als Erzieherin in einer Tagesstätte. Alles könnte perfekt sein, wenn sie nicht auf einmal so viel krank wäre. Noch ahnt Mia nicht, dass ihre unbeschwerten Tage gezählt sind. Nur wenige Monate später erfährt sie, dass sie an Mukoviszidose leidet und ihr wahrscheinlich nicht mehr viele Jahre bleiben. An eine eigene Familie und Kinder ist gar nicht mehr zu denken. Und als wäre das alles noch nicht kompliziert genug, tritt Cedric in ihr Leben, weil in der Tagesstätte wieder einmal das Telefon nicht funktioniert.Sein Optimismus gibt Mia jedoch die Kraft, wider alle Vernunft an eine glückliche Zukunft zu glauben. Doch dann schlägt das Schicksal auch bei Cedric zu.Eine Erzählung über die Kraft der Liebe, die Wunder des Lebens und echte Magie. Nach wahren Begebenheiten. „Wie das Leben so spielt“, ist ein Ratgeber bei Depression und Panik. „Du und ich und ganz viel Wunder“ erzählt die ganze Geschichte von Mia und Cedric.
(Quelle: amazon)

Die Autorin Carmen Schneider war mir bisher noch vollkommen unbekannt. Nun bot sich mir die Chance ihren Roman „Du und ich und ganz viel Wunder“ zu lesen und entsprechend war ich auch total gespannt darauf.
Der Klappentext sprach mich sehr an und auch das Cover machte mich neugierig. Daher habe ich das Buch nach dem Erhalt dann auch ganz schnell gelesen.

Die Charaktere dieses Romans wirkten auf mich authentisch und absolut vorstellbar. Für den Leser ist es so auch einfach einen wirklichen Zugang zu ihnen zu finden, sich in sie hineinzuversetzen.
Mia ist eine junge Frau, auf deren Weg sich immer wieder Hindernisse befunden haben. Man leidet mit ihr mit, hofft und bangt, ist mit ihr verzweifelt. Ihre Gefühle waren zu jeder Zeit absolut greifbar und nachzuempfinden. Mir gefiel es sehr gut wie sich Mia im Verlauf hier entwickelt, wie sie an Stärke zulegt, wie sie erkennt das es sich lohnt für sich selbst zu kämpfen.
An Mias Seite ist ihr Mann Cedric. Er ist so ein toller Kerl, voller Optimismus und er steht ihr bei wo er nur kann. Er ist es immer, der Mia aus ihren Löchern herauszieht, der ihr zeigt, dass das Leben lebenswert ist.

Vom Schreibstil der Autorin war ich hier sehr angetan. Sie schreibt flüssig und so einnehmend, man wird hier förmlich in die Geschichte hineingezogen. Es mag zum Teil wie ein Bericht auf den Leser wirken, doch genau das macht das Buch für mich aus.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Mia. Dadurch ist man als Leser sehr nah an ihr dran und erfährt alles immer auch sofort.
Die Handlung selbst hat mich von Anfang an eingefangen. Man verfolgt hier als Leser Mias Leben mit, wie sie sich quasi aufrafft und sich selbst wiederfindet.
Die Autorin greift hier sehr wichtige Themen auf. So spricht sie Depressionen an oder auch Angststörungen. Sie macht Mut mit ihrem Roman, es ist nie zu spät, man sollte nicht aufgeben, es gibt immer einen Weg, da ist immer irgendwo Hoffnung. Und genau diese Botschaft berührt, sie trifft die Leser mitten ins Herz.

Das Ende ist dann wirklich wunderbar gehalten. Ich empfand es total passend zur gesamten Geschichte hier. Es ist das einzig wahre Ende, macht alles rund und entlässt den Leser zufrieden aber eben auch nachdenklich.

Kurz gesagt ist „Du und ich und ganz viel Wunder“ von Carmen Schneider ein Roman, der mich von Anfang bis Ende total eingenommen hat.
Authentisch gezeichnete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser direkt einnimmt und in der die Autorin sehr wichtige Themen anspricht, die jeden etwas angehen, haben mich wirklich sehr berührt und überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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