Gelesen: “Das Haus am Ende des Fjords” von Kiri Johansson

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Juni 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453424298
ISBN-13: 978-3453424296

Die Melodie Islands kann Herzen zusammenführen
Mit ihrem Bed & Breakfast und dem kleinen Café in den malerischen Westfjorden Islands hat sich Isving ihren Lebenstraum erfüllt. Doch dann erhält sie eine niederschmetternde Diagnose und weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll. Da steht eines Tages der attraktive Thór vor ihrer Tür. Nach Jahren, in denen er mit seiner Band Konzerte überall auf der Welt gespielt hat, sucht der Komponist in der Abgeschiedenheit und der rauen Natur seiner Heimat nach neuer Inspiration für seine Musik. Die schüchterne Isving, die nichts von seinem internationalen Ruhm ahnt, erobert mit ihrem Gefühl für Melodien und Texte sein Herz im Sturm. Doch wird ihre Liebe auch die Wahrheit über ihre Krankheit verkraften?
(Quelle: Heyne Verlag)

Die Autorin Kiri Johansson war mir keine Unbekannte mehr. Ich kannte schon einen Roman von ihr und hatte nun die Chance ihr neuestes Werk „Das Haus am Ende des Fjords“. Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext machte mich total neugierig. Daher habe ich das Buch nach dem Erhalt dann auch recht flott gelesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und so konnte ich ihnen dann auch sehr gut folgen.
Isving ist ein toller Charakter. Sie hat sie ihren Traum mit einem B & B erfüllt, bekommt dann aber eine Nachricht, die ihr gesamtes Leben verändert. Ich habe sie total ins Herz geschlossen, mir ihrer Art hat sie mich einfach verzaubert und mitgenommen.
Thór gefiel mir auch sehr gut. Er sieht sehr gut aus und nun ist er auf der Suche nach neuer Inspiration. Auch ihn habe ich total gerne gemocht, er konnte mich sehr schnell von sich überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr gut zu lesen. So bin ich flüssig durch die Seiten hindurch gekommen und konnte auch sehr gut folgen.
Die Handlung selbst hat mich sehr gut eingefangen. Es ist eine Geschichte, die wie aus dem Leben gegriffen scheint. Es kommt Spannung auf, ebenso wie der Leser Gefühle und Emotionen geboten bekommt und sich so alles zu einer stimmigen Mischung zusammenfügt.
Die Autorin schreckt hier auch nicht vor schwierigen Themen zurück, sie baut sie ohne Probleme in ihren Roman ein und ich empfand es auch als wirklich stimmig.
Als Kulisse hat sich die Autorin hier erneut Island ausgesucht. Sie beschreibt alles sehr genau, lässt es so vor dem Auge des Lesers zum Leben erwachen und man hat am Ende das dringende Bedürfnis selbst einmal hinzufahren.

Das Ende empfand ich als wirklich gelungen. Für mich passte es sehr gut zur erzählten Gesamtgeschichte, es macht sie rund und schließt sie wirklich sehr gut an.

Zusammengefasst gesagt ist „Das Haus am Ende des Fjords“ von Kiri Johansson ein Roman, der mich von Anfang an wirklich sehr eingefangen hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, emotional und wirklich auch sehr gefühlvoll empfunden habe und die vor einer tollen Kulisse spielt, haben mir auch in diesem Roman hier wieder sehr schöne Lesestunden beschert und mich begeistert.
Sehr empfehlenswert!

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