Gelesen: “V is for Virgin (Kellywood-Dilogie 1)” von Kelly Oram

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2286 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: ONE (29. Mai 2020)
Sprache: Deutsch

Val Jensen wird von ihrem Freund verlassen – weil sie mit dem Sex bis zur Ehe warten will. Als ihre Geschichte über YouTube viral geht, wird sie unter dem Namen Virgin Val landesweit bekannt. Das Chaos scheint perfekt, als schließlich Rockstar Kyle Hamilton vor ihr steht: Der Sänger der Boyband Tralse hat es sich nämlich zum persönlichen Ziel gemacht, sie zu verführen. Womit Kyle allerdings nicht gerechnet hätte: Val bereitet ihm ganz schönes Herzklopfen …
(Quelle: ONE)

Von Kelly Oram kannte ich bisher zwei Romane, die mir auch immer gut gefallen hatten. Nun stand mit „V is for Virgin“ der erste Band der „Kellywood-Dilogie“ auf meiner Leseliste und ich war sehr gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch recht flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin in meinen Augen ganz gut gelungen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch deren Handlungen sind verständlich.
Valerie, auch Val genannt, ist ziemlich tough und kommt witzig rüber. Sie hat so ihre ganz eigenen Prinzipien, denen sie auch unbedingt treu bleiben möchte. Ihre Ansichten waren zwar nicht immer meine aber durch ihre recht humorvollen Gedanken hatte ich Spaß dabei sie zu begleiten.
Kyle ist der Leadsänger von Tralse, einer angesagten Band. Er sieht sehr gut aus, ist sexy und unheimlich charmant. Er sagt was er denkt, hat aber auch eine andere Seite an sich. Diese kommt nur reichlich spät an die Oberfläche. Auf jeden Fall aber steckt in Kyle mehr als es den Anschein macht.

Die Nebencharaktere sind der Autorin auch ganz gut gelungen. Sie fügen sich auf jeden Fall sehr gut ins Geschehen ein, die Mischung wirkte stimmig.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön zu lesen. Ich bin so flüssig und wirklich auch leicht durch die Handlung hindurch gekommen, konnte gut folgen und auch alles verstehen.
Die eigentlich Handlung ist dann nicht ganz so wie man es vielleicht erwartet. Ich wurde aber dennoch gut unterhalten, da Spannung aufkommt und der Leser gleichzeitig auch die Emotionen und Gefühle gut nachempfinden kann.
Auch das Setting hat mir gut gefallen. Es passt zur Geschichte, man kann es sich als Leser auch alles gut vorstellen. Irgendwie aber hat mir persönlich doch das gewisse Etwas gefehlt.

Das Ende kommt dann doch recht überraschend. Es passt aber auf jeden Fall sehr gut zur Gesamthandlung, macht sie gut rund und gleichzeitig bleibt man als Leser neugierig auf den zweiten Teil zurück.

Letztlich gesagt ist „V is for Virgin“ von Kelly Oram ein gut gemachter Auftakt der Kellywood-Dilogie, der mich auch ganz gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als humorvoll, gefühlvoll und durchaus auch als spannend empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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