Gelesen: „Yhale Love Stories – Sarah“ von Lea Weiss

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 3034 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 265 Seiten
Sprache: Deutsch

Mit nichts als ihrer Kleidung am Körper landet Sarah in dem kleinen Nest Yhale in Kanada. Sie findet Unterschlupf auf einer Pferderanch – schlimmer kann es gar nicht kommen, denn Sarah hat panische Angst vor Pferden. Aber ihr bleibt keine andere Wahl, wenn sie nicht auf der Straße übernachten will.
Damit nicht genug. Ihr neuer Boss Chase ist ein Ekel, wie es im Buche steht. Wenn er nur nicht diese Anziehung auf sie ausüben würde …
Hinter der mürrischen Fassade verbirgt er jedoch ein dunkles Geheimnis. Und auch Sarah kämpft mit den Dämonen ihrer Vergangenheit.
(Quelle: amazon)

Mir war die Autorin Lea Weiss keine Unbekannte mehr. Mit „Yhale Love Stories – Sarah“ stand nun ihr neuestes Werk auf meinem Leseplan und ich war wirklich total gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext sprachen mir total an und so habe ich das eBook geladen und es dann auch umgehend gelesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin ganz wunderbar gelungen. Sie wirkten alle herzlich, vorstellbar beschrieben und die Handlungen sind immer sehr gut zu verstehen.
Alles voran lernt der Leser hier Sarah kennen. Zu Anfang hatte ich bei ihr zugegeben ziemlich viele Fragenzeichen im Kopf. Sie hat etwas Schlimmes durchgemacht, das im Handlungsverlauf thematisiert wird. Auf mich wirkte sie absolut sympathisch, zu Beginn eher zurückhaltend, doch das gibt sich. Mir gefiel die Entwicklung, die Sarah im Handlungsverlauf durchmacht sehr gut, sie passt zur ihr und ist zu jeder Zeit auch nachzuempfinden.
Chase ist ein ziemlich mürrischer Typ, zumindest während der meisten Zeit. Ich habe trotzdem oder vielleicht auch deshalb mein Herz an ihn verloren. Am Anfang dachte ich ihn könnte ich nie mögen, doch auch er entwickelt sich merklich. Und mit jedem Schritt hat er sich mehr in mein Herz geschlichen.
Sophie ist Chases Schwester und sie ist einfach ein absolutes Goldstück. Sie ist so herzlich, so liebenswert und sympathisch. Sie muss man einfach mögen, etwas anderes geht gar nicht. Ich bin schon sehr auf ihre ganz persönliche Geschichte gespannt.

Neben den drei genannten Charakteren gibt es noch andere Figuren, die sich ebenso ganz wunderbar ins Geschehen einfügen. Und da sind noch so drei Vierbeiner, Tick, Trick und Track, die heimlichen Stars der Nebenfiguren.

Der Schreibstil der Autorin war mir eigentlich bekannt. Zumindest dachte ich das. Hier aber war es irgendwie anders, positiv anders. Sie schreibt hier so mitreißend, so flüssig, ich war innerhalb kürzester Zeit vollkommen in der Handlung drin und konnte mich ihr nicht entziehen. Dadurch bin ich dann auch verdammt flott durch die Seiten gekommen und konnte ganz ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Sarah. Die Autorin hat die Ich-Perspektive verwendet, die ich als wirklich verdammt passend empfinden habe. So war ich Sarah noch um einiges näher und konnte auch immer wieder in ihren Kopf und in ihre Gefühle schauen.
Die Handlung selbst hatte mich bereits nach ein paar Worten total eingenommen. Es ist die Stimmung hier, das Setting, für mich hat einfach alles gestimmt. Die Autorin bringt die Gefühle und Emotionen so richtig gut rüber, alles wirkte glaubhaft und realistisch auf mich, es hat alles sehr viel Tiefe, man kann es wirklich gut fühlen.
Während des Lesens habe ich mich in Yhale verliebt. Es ist so ein so süßes kleines Städtchen, man fühlt sich direkt verbunden und wünscht sich selbst vor Ort zu sein. Auch die Ranch ist vorstellbar beschrieben, man sieht die Pferde regelrecht vor sich und kann das Heu riechen.
Es kommt hier aber auch Spannung auf, sie passt ganz wunderbar ins Geschehen hinein. Das hat die Autorin sehr gut hinbekommen.

Das Ende ist dann in meinen Augen einfach sehr gut gelungen. Ich empfand es passend zur Gesamtgeschichte, für mich war es auch das einzig passende Ende, denn es schließt diesen ersten Dilogieteil wunderbar ab. Ich bin nun schon sehr gespannt auf Teil zwei, die sich dann Sophie widmen wird.

Zusammengefasst gesagt ist „Yhale Love Stories – Sarah“ von Lea Weiss ein Dilogieauftakt, der mich total eingenommen und wunderbar unterhalten hat.
Wunderbar beschriebene Charaktere, ein mitreißender flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als gefühlvoll, emotional und auch spannend empfunden habe und deren Setting ganz wunderbar beschrieben ist, haben mir so tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

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