Gelesen: „Sommernachtsblues (Die Bates Familie 1)“ von Cornelia Pramendorfer

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2011 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 293 Seiten
Sprache: Deutsch

Die talentierte Landschaftsfotografin Eden arbeitet in der Immobilienfirma ihres Freundes Jordan. Als eines Morgens ihr Ex-Verlobter auftaucht und sie von der bevorstehenden Fusionierung erfährt, gerät ihre mühsam aufgebaute Welt ins Wanken. Mit seinem Auftauchen scheint sich auch Jordan verändert zu haben. Trügt sie ihr Gefühl denn immer bei der Männerwahl?
Gleichzeitig hat der aufstrebende Architekt Noe schwer mit dem Verlust seiner Großmutter zu kämpfen und besucht seine Großfamilie in Vermont, um sich alten Erinnerungen hinzugeben.
Um ein lukratives Anwesen zu fotografieren, reist Eden ebenfalls nach Vermont. Doch der Auftrag gerät gehörig ins Wanken, als ihr dort Noe buchstäblich vor die Linse läuft.
Wird es Eden möglich sein ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein weiteres Mal von Neuem zu beginnen?
(Quelle: amazon)

Bisher hatte ich noch keinen Roman von Cornelia Pramendorfer gelesen. Nun durfte ich „Sommernachtsblues“ aus ihrer Feder lesen. Es ist der Auftaktband der „Bates Familie“-Reihe und entsprechend gespannt war ich.
Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich mir das Buch dann auch fix auf den Reader geladen.

Die hier vorkommenden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Ich konnte sie mir vorstellen und die Handlungen auch gut nachvollziehen.
Noe war mir sympathisch und ich mochte ihn während des Lesens gerne. Zu Anfang war er ein wenig verschlossen und man hat ein paar Probleme mit ihm. Doch Noe hat das Herz am richtigen Fleck und so kommt er dann auch rüber.
Eden mochte ich genauso gerne. Sie ist ein wenig tollpatschig, was immer wieder zu amüsanten Szenen führt. Ihre Art macht sie aber dennoch sympathisch.

Mir haben aber nicht nur die Protagonisten gefallen, auch die Nebenfiguren sind der Autorin gut gelungen. Sie fügen sich sehr gut ins Geschehen ein, haben jeder eine bestimmte Rolle.

Der Schreibstil lässt sich in meinen Augen sehr gut lesen und man kommt flüssig durch die Geschichte hindurch, kann problemlos folgen und auch alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Eden und Noe. So ist man zum einen an ihnen dran und bekommt einen Einblick in deren Gefühle. Zum anderen erhält man als Leser auch immer wieder Einblicke in die Vergangenheit der beiden, was für das Geschehen hier enorm wichtig ist.
Die Handlung konnte mich nicht auf Anhieb packen. Gerade zu Anfang war es mir doch ein wenig zu langwierig. Das hält zum Glück aber nicht zu lange an und ab einem gewissen Punkt war ich dann wirklich angekommen. Es wird merklich spannender und es passiert hier dann wirklich so einiges. Den Leser erwartet hier aber nicht nur Spannung, man bekommt auch eine schöne Liebesgeschichte. Die hier eingebauten Gefühle, das Knistern, es wirkte alles realistisch auf mich, man kann es als Leser wirklich gut greifen.
Die eingearbeiteten Themen sind zum Teil auch recht ernst. In dieses Buch aber, so finde ich es zumindest, passt dies sehr gut.

Das Ende ist dann wirklich gut gelungen. Es passt meiner Meinung nach sehr gut zur erzählten Gesamtgeschichte, macht diese rund und als Leser freut man sich Teil 2 zu lesen.

Zusammengefasst gesagt ist „Sommernachtsblues“ von Cornelia Pramendorfer ein wirklich guter Auftaktband der Reihe, der mich bis auf ein paar Kleinigkeiten gut für sich gewinnen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die bis auf den Anfang wirklich spannend und auch gefühlvoll gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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