Gelesen: “Dreams of Yesterday” von L. H. Cosway

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 4922 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: LYX.digital (28. Juli 2020)
Sprache: Deutsch

Am klarsten sehe ich meine Träume, wenn ich in deine Augen blicke
Als Evelyn den geheimnisvollen Dylan kennenlernt, scheint sie ihren Seelenverwandten gefunden zu haben. Der attraktivste Junge der Schule und sie möchten nicht nur beide weg aus Dublin, sie haben auch einen gemeinsamen Traum: Eines Tages wollen sie ihr eigenes Unternehmen in New York gründen! Doch während Dylan alles dafür tut, ihren Plan in die Tat umzusetzen, fehlt Evelyn der Mut, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber als ein tragischer Unfall geschieht muss sie sich entscheiden: für ihre Familie oder ihre Zukunft mit Dylan in New York.
(Quelle: LYX)

Von der Autorin L. H. Cosway hatte ich bisher noch keinen Roman gelesen. Umso gespannter war ich daher auf „Dreams of Yesterday“, der den Auftakt einer Dilogie bildet.
Das Cover gefiel mir echt gut und auch der Klappentext hat mich angesprochen, auch wenn er doch sehr viel vorweg nimmt, und so habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Sie wirkten vorstellbar und auch die Handlungen sind zu verstehen.
Die beiden Protagonisten Evelyn und Dylan wirkten sehr gut gezeichnet und entsprechend auch sympathisch. Besonders Evelyn hat es mir ja angetan, man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen.
Dylan ist ebenfalls gut beschrieben, auch wenn er immer wieder eher außergewöhnlich wirkt. Je mehr man als Leser über ihn erfährt desto mehr kann man ihn verstehen und desto mehr schleicht er sich ins Leserherz.
Die Beziehung zwischen Evelyn und Dylan entwickelt sich zunächst sehr langsam und meiner Meinung nach genau richtig. Dann aber geht es plötzlich sehr schnell, was etwas unglaubwürdig erschien.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere in der Geschichte, die sich gut einfügen. Hier sind einige sehr sympathisch, andere wiederum weniger.

Am meisten sticht hier Sam heraus. Er ist so klasse, total liebeswürdig und ein bester Freund, wie man ihn sich nur wünschen kann.
Der Schreibstil der Autorin ist gar nicht mal so schlecht. Ich konnte alles gut nachempfinden und bin so dann auch flüssig durch die Handlung hindurch gekommen. Es gibt so einige Dialoge, die es so ziemlich facettenreich und auch tiefgründig machen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Evelyn. Dies passt sehr gut zur Gesamtgeschichte und dadurch ist man ihr noch um einiges näher.
Die Handlung selbst beginnt echt toll. Man kann sehr gut ins Geschehen einsteigen und dann auch ganz gut folgen. Gerade hier zu Beginn ist das Geschehen auch wirklich tiefgründig gehalten, was mir persönlich echt gut gefallen hat. Leider aber lässt die Handlung doch gerade im Mittelteil sehr nach. Hier konnte es mich kaum emotional packen, es wurde vieles nur recht oberflächlich abgehandelt. Das fand ich total schade, hier hätte man definitiv mehr rausholen können.
Zum Ende hin wird es dann taucht dann eine Wendung auf, die mich so echt überrascht hat. Klar, es wurde bereits angedeutet aber das es dann so kommt, damit hätte ich nicht gerechnet.

Das eigentliche Ende ist dann doch sehr abrupt und entsprechend auch sehr offen gehalten. Das macht auch ziemlich neugierig auf den zweiten Teil, der für Ende September angekündigt ist.

Alles in Allem ist „Dreams of Yesterday“ von L. H. Cosway ein ganz guter Auftakt der Dilogie, der mich auch gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut beschriebene interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sehr gut beginnt, im Mittelteil sehr schwächelt und zum Ende hin wieder an Fahrt zunehmen kann und deren Emotionen auch ganz gut zum Leser transportiert werden können, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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