Gelesen: “Als du im Schlaf ihren Namen sagtest” von Babsy Tom

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 2677 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 306 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: B08DFWLT1L
Sprache: Deutsch

Sina ist außer sich. Fünf Jahre, nachdem die Liebe ihres Lebens über Nacht spurlos verschwand, steht Glenn plötzlich vor ihr – als wäre nichts gewesen. Fünf Jahre zu spät, denn endlich ist Sina wieder glücklich. Ihr Verlobter Leo hat nicht nur die alten Wunden gekittet, obendrein ist er ihrer Tochter Josephine ein fürsorglicher und liebender Ersatzvater geworden.
Auch wenn Glenn Sina für immer verloren glaubt, so muss er heute alles auf eine Karte setzen und um ihre Liebe kämpfen. Denn eines hat er in den letzten Jahren gelernt: Es gibt Schicksalsschläge, die dich zwingen, Unverzeihliches aus den richtigen Gründen zu tun, aber wenn dein Herz dennoch woanders schlägt, verlieren selbst die besten Absichten irgendwann ihre Bedeutung.
Eine Geschichte über gebrochene Herzen, falsche Entscheidungen und die Frage, warum man sich nicht aussuchen kann, in wen man sich verliebt.
(Quelle: amazon)

Von Babsy Tom habe ich bereits andere Romane gelesen, die mir auch immer wirklich richtig gut gefallen hatten. Nun war es wieder soweit, ich durfte mit „Als du im Schlaf ihren Namen sagtest“ ihr neuestes Werk lesen und ich war sowas von gespannt darauf.
Das Cover alleine hat mir schon total zugesagt und sowohl der Titel als auch der Klappentext machen extrem neugierig. Daher habe ich das eBook dann auch direkt gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut gezeichnet. Sie wirkten auf mich alle samt sehr vorstellbar beschrieben und entsprechend auch ins Geschehen integriert.
Zum einen ist das Sina, die weibliche Protagonistin. Ich mochte sie vom ersten Wort an, sie hat eine Art an sich, die mich einfach begeistert hat. Sina hat schon so einiges erlebt in ihrem bisherigen Leben. Aktuell ist sie mit Leo zusammen, er ist auch der Vater ihrer Tochter. Eigentlich zumindest. Denn irgendwie gibt es da noch einen anderen Mann in ihrem Leben, den sie nie wirklich vergessen hat. Mit dem sie eine Vergangenheit teilt. Ich konnte mich echt gut in Sina hineinversetzen, konnte ihre Gedanken und Gefühle wunderbar nachempfinden und fühlte mich ihr so sehr nahe.
Dann ist das Glenn, der Kerl von dem ich zuerst nicht wirklich wusste was ich von ihm halten soll. Er ist Vater einer Tochter, alleinerziehend seit dem Tod der Mutter. Auch ihn mochte ich und je mehr ich über ihn und die Vergangenheit erfahren habe, desto mehr konnte ich ihn verstehen. Und desto mehr habe ich ihm sein Happy End gewünscht, das was auch er sich gewünscht hat.

Weiterhin gibt es noch einige andere Charaktere in dieser Geschichte hier. Jeder von ihnen, sei es nun Leo oder Vivien oder auch Josephine, hat einen festen Platz und fügt sich wunderbar ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön locker und flüssig zu lesen. Ich habe das Buch angefangen und konnte es dann auch so schnell nicht mehr weglegen. Ich war echt gefangen und wollte immerzu wissen was wohl weiter passieren wird.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Sina und Glenn. Hierbei wechselt die Autorin auch immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit. So bekommt man als Leser wirklich einen umfassenden Einblick in alles, was wichtig ist.
Die Handlung selbst konnte mich, wie bereits erwähnt, wirklich von Beginn an total für sich einnehmen. So habe ich die Gefühle und Emotionen immer sehr gut nachempfinden können, habe mitgefiebert und mitgehofft. Die Autorin hat es wirklich geschafft das ich für die Lesezeit über alles andere wirklich vergessen habe. Und ich habe zu keiner Zeit wirklich gewusst wohin es wirklich geht, wie es vielleicht enden könnte.
Als Setting hat sich die Autorin Berlin ausgesucht. Das ist ihre Stadt, das merkt man als Leser direkt. Sie beschreibt alles so schön anschaulich, man fühlt sich als wäre man selbst quasi vor Ort.

Das Ende ist dann wirklich sehr schön. Ich empfand es als passend gewählt und es war für mich persönlich nicht vorherzusehen. Dabei ist es wirklich genau das richtige Ende, es macht alles wunderbar rund und schließt den Roman letztlich auch ganz toll ab.

Kurz gesagt ist „Als du im Schlaf ihren Namen sagtest“ von Babsy Tom ein Roman, der mich von Anfang bis Ende total einnehmen konnte.
Vorstellbar beschriebene interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender wirklich angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als dramatisch, emotional und wirklich auch gefühlvoll empfunden habe, haben mir wirklich richtig tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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