Gelesen: „Elbendunkel 1: Kein Weg zurück“ von Rena Fischer

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 4132 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Planet! (16. Juli 2020)
Sprache: Deutsch

Im Jahr 2044 ist San Francisco von Unruhen zwischen Menschen und Elben geprägt. Als Upperclass-Mädchen und Tochter des Chefs der Elbensicherheitsbehörde, der gewaltsam gegen Elben vorgeht, führt Luz ein unbeschwertes Leben – bis zu dem Tag, als sie heimlich das Elben-Ghetto betritt. Luz ist fasziniert von der Untergrundgemeinde, vor allem aber von Darel, der mit einem regimekritischen Poetry-Slam auf der Bühne steht. Doch die Vorstellung wird von einer Razzia ihres Vaters gesprengt und Luz landet ohne sein Wissen als Gefangene auf dem Revier. Dort wird ein Geheimnis aufgedeckt, das Luz auf der Stelle zur Flucht vor ihrem Vater zwingt. Darel hilft ihr dabei. Allerdings verfolgt er seine ganz eigenen Ziele …
(Quelle: Planet!)

Die Autorin Rena Fischer war mir bereits sehr gut bekannt. Jetzt endlich hatte ich dann auch die Chance ihren Roman „Elbendunkel 1: Kein Weg zurück“ zu lesen und entsprechend war ich total neugierig darauf.
Das Cover hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook nach dem Laden dann auch flott gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Ich empfand sie alle als vorstellbar und auch ihre Handlungen waren für mich gut zu verstehen.
So lernt man als Leser hier die Protagonisten Darel, Luz und Niall kennen. Hierbei ist Luz jemand, die sich eigentlich um nichts wirklich Sorgen machen muss. Immerhin ist sie ja die Tochter des Oberbefehlshabers. Ich mochte sie sofort richtig gerne, da sie auch frei von Vorurteilen ist. Ihrer neuen Situation, die sich hier ergibt, kann sie sich schnell anpassen und sie zeigt dann auch das sie tough ist und sich mutig den Herausforderungen stellt.
Darel ist jemand, hier wusste ich nicht wie ich ihn nehmen soll. Er ist undurchsichtig und wirkte ziemlich gefährlich. Über ihn erfährt man als Leser nach und nach mehr und lernt ihn zu verstehen.
Niall ist ziemlich naiv und handelt zum Teil recht unüberlegt. Seine Handlungen waren für mich nicht immer wirklich zu verstehen aber er ist eben wichtig für Luz.

Weiterhin gibt es hier noch einige Nebencharaktere, die sich genauso wie die Protagonisten sehr gut ins Geschehen einfügen und ihren festen Platz in der Geschichte haben.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich richtig flüssig und mitreißend. So konnte ich als Leser auch wirklich richtig gut folgen und alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus insgesamt 3 Sichtweise. So wird es sehr vielsichtig und man erfährt als Leser alles was mach wirklich auch wissen muss.
Die Handlung konnte mich dann auch total packen. Es kommt sehr gut Spannung auf, immer wieder gibt es zudem Wendungen, die man als Leser so nicht kommen sieht. Auf mich hat diese Geschichte hier wirklich eine große Faszination ausgeübt, ich musste immerzu erfahren was weiter passiert. Es ist aber nicht nur die Spannung, die mich hier begeistern konnte, auch die eingebaute Lovestory wirkte auf mich sehr gut und passend integriert.
Die von der Autorin geschaffene Welt gefiel mir auch sehr gut. Sie erklärt alles sehr gut, so dass der Leser versteht warum die Welt genauso ist, wie sie hier eben ist.

Das Ende ist dann an sich gut gemacht. Einerseits werden schon einige Fragen beantwortet, es bleiben aber auch noch sehr viele offen und ich bin nun wirklich gespannt auf den zweiten Teil.

Kurz gesagt ist „Elbendunkel 1: Kein Weg zurück“ von Rena Fischer ein Auftaktband der mich total für sich einnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete interessante Charaktere, ein sehr flüssig und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, wendungsreich und auch romantisch empfunden habe und deren Welt wirklich interessant dargestellt ist, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich echt auch begeistert.
Sehr zu empfehlen!

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