Gelesen: „Zauberblütenzeit (Im Alten Land, Band 3)“ von Gabriella Engelmann

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. August 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426525046
ISBN-13: 978-3426525043

Das Mädels-Wochenende in der Hamburger „Villa zum Verlieben“ ist für die Freundinnen Leonie, Nina und Stella die Gelegenheit, einander ihr Herz auszuschütten: Nina muss verkraften, dass ihr Freund Alexander sich in eine andere verliebt hat. Leonie ist überglücklich mit Markus, doch ihre Pension »Apfelparadies« im Alten Land läuft nach dem teuren Umbau längst nicht so gut wie erhofft. Und für Stella wird es immer schwieriger, ihren Job als Innenarchitektin und die Patchwork-Familie mit drei Kindern unter einen Hut zu bekommen.
Da ist es ein wahrer Segen, dass die drei Freundinnen einander haben – dass im Alten Land Herzen heilen können und sich ganz unerwartet neue Chancen auftun.
(Quelle: Knaur TB)

Gabriella Engelmann war mir als Autorin gar nicht mal so unbekannt. Daher war ich nun auf ihren Roman „Zauberblütenzeit“ gespannt. Es ist Band 3 der „Im Alten Land“ – Reihe, für mich war es aber der erste Roman dieser Reihe.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir richtig schöne Lesestunden. Daher habe ich nach dem Erhalt auch flott mit Lesen begonnen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie gut gezeichnet und ins Geschehen integriert.
Die drei Freundinnen wirkten auf mich alle samt sehr sympathisch. Am liebsten aber mochte ich dann letztlich doch eher Leonie. Man kann die Verbundenheit der Frauen untereinander sehr gut nachempfinden. Sie sind alle drei bereits gestandene Frauen im besten Alter. Ab und an aber wirkten sie dann zwar wie Teenies, ich fand dies aber gar nicht mal so schlimm. Ihre Ecken und Kanten lassen sie menschlich erscheinen.

Es sind aber nicht nur die drei Freundinnen, die hier richtig gut ins Geschehen hineinpassen, auch die Nebencharaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Jeder von ihnen wirkte sehr gut gezeichnet auf mich.

Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und locker zu lesen. So bin ich dann auch absolut leicht durch die Handlung hindurch gekommen und konnte ohne Probleme folgen.
Die Handlung konnte mich auch wirklich kurzzeitig gut entführen. Es ist ein leichter Roman, den man ganz wunderbar zwischendurch weglesen kann. Man fühlt sich als Leser sehr wohl, kann sich auch die Schauplätze alle richtig gut vorstellen und bekommt selbst Lust ins Alte Land zu reisen.
Die Autorin schafft es auch hier wirklich gut Spannung aufzubauen, zudem spricht sie auch das Thema Freundschaft an und integriert es sehr gut ins Geschehen. Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Alles zusammen verbindet die Autorin zu einer stimmigen Mischung.

Das Ende ist dann richtig gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gewählt, es macht diese rund und schließt die Geschichte dann auch echt gut ab.

Letztlich gesagt ist „Zauberblütenzeit“ von Gabriella Engelmann ein wirklich sehr schöner Roman, der mich auch gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die Spannung aufweist, in der es aber auch um die Liebe und die Freundschaft geht, haben mir richtig schöne Lesestunden bescher und mich am Ende dann auch überzeugt.
Sehr empfehlenswert!

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