Gelesen: „Loving the Enemy“ von Alice Ann Wonder

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1834 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 230 Seiten
Herausgeber: Impress (30. Juli 2020)
Sprache: Deutsch

**Wenn du dich in den Feind deiner Familie verliebst …**
Nachdem Elaine ihren Nebenjob verloren hat, fallen ihre Pläne für den Sommer förmlich in sich zusammen. Sie kehrt nach drei Jahren der Abwesenheit zurück in ihre alte Heimat und läuft dort prompt dem Sohn der Familie in die Arme, die ihrer eigenen alles genommen hat – Cole Cunningham: Frauenheld, Angeber und verboten gutaussehend. Als er ihr jedoch unerwartet Hilfe anbietet, entdeckt Elaine noch eine ganz andere Seite an Cole. Aber das, was er ihr verschweigt, könnte alles zwischen ihnen zerstören …
(Quelle: Impress)

Von Alice Ann Wonder kannte ich bisher noch gar keinen Roman. Nun stand mit „Loving the Enemy“ ihr neuestes Werk auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden dann auch ganz flott angefangen mit Lesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich empfand sie als gut beschrieben und auch ihre Handlungen waren für mich nachzuempfinden.
Als Leser lernt man hier die beiden Protagonisten Cole und Elaine richtig gut kennen. Beide wirkten sie auf mich vorstellbar und auch die Handlungen gut beschrieben.
Cole wird als Bad Boy beschrieben. Allerdings mir persönlich war etwas zu seicht, zu nicht bad. Ihm fehlte das gewisse Etwas, was einen Bad Boy für mich ausmacht. Dennoch aber passt er sehr gut in die Geschichte hinein und wirkte sympathisch auf mich.
Elaine ist an sich auch liebenswert beschrieben. Allerdings sie war mir manches Mal doch noch zu naiv und zickig. So strapaziert sie die Nerven des Lesers doch immer wieder aufs Neue.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. So bin ich dann auch wirklich gut durch die Handlung hindurch gekommen und konnte problemlos folgen.
Die Handlung selbst hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Es mag jetzt nicht unbedingt neu sein, die Autorin hat es aber dennoch echt gut umgesetzt. Es geht emotional und gefühlvoll zu, genauso wie Spannung durch Wendungen und überraschende Ereignisse erzeugt wird.
An manchen Stellen aber hätte ich mir doch ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Und es war mir manches Mal doch ein wenig zu kurz angerissen, wirkte eher oberflächlich. Das fand ich schade, denn es werden ja doch interessante Themen aufgegriffen.

Das Ende ist für mich genau richtig gewählt. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht sie gut rund und schließt sie sehr gut ab.

Abschließend gesagt ist „Loving the Enemy“ von Alice Ann Wonder ein Roman, der mich an sich ganz gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eigentlich gefühlvoll, emotional und auch abwechslungsreich spannend gehalten ist, in der mir aber dennoch die Tiefe etwas gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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