Gelesen: „Das Glück so leise“ von Leonie Lastella

Taschenbuch: 336 Seiten
ISBN-10: 3453360737
ISBN-13: 978-3453360730
Herausgeber: Diana Verlag (10. August 2020)
Sprache: Deutsch

Samuels Leben ist ein Scherbenhaufen. Plötzlich ohne Geld, Job und Freundin ist die einzige Rettung seine reiche, etwas verrückte Großmutter Henriette. Auf einem Gut im norddeutschen Niemandsland betreibt sie eine Agentur, mit der sie Wünsche erfüllt. Doch Henriette denkt gar nicht daran, ihrem Enkel bedingungslos Geld zu schenken. Also muss Samuel bleiben und ihr dabei helfen, die Träume anderer Menschen zu erfüllen. Dabei findet er nicht nur zu sich selbst zurück, er trifft auch Lillan, die seit ihrer Jugend gehörlos ist und mit ihrer kleinen Tochter auf dem Gut lebt. Zwischen den beiden ist es Feindschaft auf den ersten Blick. Doch Sam lernt, sich auf Lillans stille Welt einzulassen. Es folgen Momente des Glücks, bis Samuel einen fatalen Fehler macht …
(Quelle: Diana Verlag)

Die Autorin Leonie Lastella war mir keine Unbekannte mehr. Nun also stand mit „Das Glück so leise“ wieder ein Buch von ihr auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext versprach mir schöne Lesestunden. Daher ging es nach dem Erhalt dann auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen sind zu verstehen.
Sam war mir zu Anfang ein wenig unsympathisch. Er wirkte sehr ehrgeizig und auch verbissen auf mich. Er hat ein wenig vergessen das Leben zu genießen. Im Handlungsverlauf entwickelt sich Sam sehr gut weiter, er wird sehr selbstlos mit der Zeit.
Lillan wirkte richtig stark und mutig auf mich. Mir gefiel sehr gut wie sie ihr Leben lebt, wie sie eine tolle Mutter ist und gleichzeitig wie sie ihre Arbeit mit den Pferden liebt. Auch sie entwickelt sich merklich weiter während der Handlung, was die Autorin sehr gut eingebaut hat.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die von der Autorin sehr gut ausgearbeitet wurden, auch die Nebencharaktere sind wirklich gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön zu lesen. Ich bin echt richtig gut durch die Seiten gekommen und konnte ganz wunderbar folgen und alles gut nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Sam und Lillan. Das macht die beiden noch um einiges greifbarer und realistischer dargestellt.
Die Handlung selbst ist einfach total schön. Sie hat eine passende Leichtigkeit, sehr viel Tiefgang und ein wenig ernst ist sie dazu dann aber auch. Die Autorin verknüpft alles sehr gut zu einer Mischung, die mich emotional erreicht und berührt hat.

Das Ende ist in meinen Augen richtig gut gelungen. Es passt einfach zur Gesamtgeschichte, schließt sie perfekt ab und macht alles gut rund.

Letztlich gesagt ist „Das Glück so leise“ von Leonie Lastella ein Roman, der mich wirklich ganz wunderbar für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene vorstellbare Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und auch richtig berührend empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Sehr empfehlenswert!

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