Gelesen: „Stars and Tears. Time Out für die Liebe“ von Nicole Alfa

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1999 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 329 Seiten
Herausgeber: Impress (10. September 2020)
Sprache: Deutsch

**Die Cheerleaderin und der Außenseiter**
Avery steht als Cheerleaderin ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Da passt ihr Freund Braden – Quarterback, Kapitän des Footballteams und Mädchenschwarm der Schule – perfekt ins Bild. Aber als der schwere Unfall ihres Vaters Averys Leben komplett auf den Kopf stellt, kippt auch ihre Beziehung zu Braden. Cool und beliebt zu sein erscheint Avery plötzlich so unwichtig. Halt findet sie ausgerechnet bei Devyn. Früher gefeierter Footballkapitän, ist er nun ein geächteter Außenseiter. Doch die beiden scheint viel mehr zu verbinden als gedacht …
(Quelle: Impress)

Die Autorin Nicole Alfa war mir nicht mehr unbekannt, kannte ich doch schon eine Reihe aus ihrer Feder, mit der sie mich auch total gut unterhalten hat. Jetzt stand mit „Stars and Tears. Time Out für die Liebe“ erneut ein Roman auf ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt neugierig darauf.
Das Cover gefiel mir sehr gut, es passt auch wirklich gut zur Handlung hier, und der Klappentext macht neugierig. Daher habe ich das eBook nach dem Laden dann auch ganz flott gelesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich als Leser konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich gut zu verstehen.
Man lernt hier die Protagonistin Avery sehr gut kennen. Sie ist ein tolles junges Mädchen, sehr beliebt und auch ganz gut in der Highschool. Avery ist die Kapitänin der Cheerleader, was sie sehr gerne macht. Was keiner weiß, Avery trägt privat ein schweres Schicksal mit sich herum. Ihr Da ist seit einem Unfall halbseitig gelähmt, etwas das Avery sehr belastet. Im Handlungsverlauf entwickelt sich Avery sehr gut weiter, sie wird erwachsener und reifer.
Devyn ist der Außenseiter. Einst war er Kapitän der Footballmannschaft, doch jetzt will niemand mehr etwas mit ihm zu tun haben. Auch Devyn trägt etwas mit sich herum, von dem niemand etwas weiß und was auch der Leser erst nach und nach wirklich versteht. Avery ist es dann die sich ihm nähert, zu der er Vertrauen fasst. Auch Devyn entwickelt sich im handlungsverlauf und ja ich habe mich ja so ein kleines bisschen in ihn verliebt. Er ist nämlich ein echt toller Kerl, der für Menschen, die ihm was bedeuten, alles tut.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, wie Braden oder auch Read, den ich so rein gar nicht mochte, oder auch Emma, Averys Freundin, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen integrieren. Alle waren sie für mich gut beschrieben und ich konnte sie mir entsprechend vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist so klasse. Ich bin sehr locker und leicht durch die Handlung hindurch gekommen, es lässt sich alles sehr gut verstehen und man merkt kaum wie die Seiten an einem vorbeiziehen.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Avery. Die Autorin nutzt hier die Ich-Perspektive, die ich als absolut passend empfunden habe. Ab und an gibt es auch mal ein Kapitel aus Devyns, ebenfalls in der Ich-Perspektive, was mir persönlich total gut gefallen hat. So habe ich auch in seine Gedanken und Gefühle schauen können und ihn, genau wie Avery auch, noch viel besser kennengelernt.
Die Handlung hat ich direkt mit dem Prolog gehabt. Ich bin eigentlich ohne größere Erwartungen an die Geschichte herangegangen, wollte ein paar schöne Lesestunden verbringen. Doch es ist nicht nur das, was den Leser hier erwartet, die Geschichte hier ist so viel mehr. Ich konnte die Emotionen und Gefühle ganz wunderbar nachempfinden, die Lovestory hier ist zart und total süß. Sie hat genau das Tempo wie es sein sollte, entwickelt sich in meinen Augen genau richtig.
Die Autorin greift aber eben auch tiefgründige Themen auf. So geht es ebenfalls um Mobbing und Ausgrenzung, genauso wie die Familie eine wichtige Rolle spielt. Und es wird das Thema Krankheit und Behinderung beleuchtet und wie es auf die Menschen im direkten Umfeld wirkt. Das hatte ich so nicht wirklich erwartet und wurde doch ein ums andere Mal kalt erwischt.

Das Ende ist dann in meinen Augen absolut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte, es macht alles ganz wunderbar rund und schließt die Geschichte hier zufriedenstellend ab.

Kurz gesagt ist „Stars and Tears. Time Out für die Liebe“ von Nicole Alfa ein Roman, der mich echt gut für sich eingenommen hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein sehr angenehm leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als dramatisch, sehr emotional, gefühlvoll und richtig tiefgründig empfunden habe, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich echt auch begeistert.
Unbedingt zu empfehlen!

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