Gelesen: “Drachentochter” von Liz Flanagan

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
ISBN-10: 3968260007
ISBN-13: 978-3968260006
Herausgeber: Von Hacht Verlag GmbH (21. August 2020)
Sprache: Deutsch
Leseniveau: 10 – 12 Jahre

Auf der Insel von Arcosi regierten vor langer Zeit die Drachen und ihre Drachenreiter die Lüfte. Jetzt sind diese aber nur noch Legende. Als die Protagonistin Milla Zeugin eines Mordes wird, wird sie plötzlich zur Hüterin der letzten vier Dracheneier und ist gezwungen, diese geheim zu halten, was dazu führt, dass sie dabei alle und alles in Gefahr bringt, was ihr eigentlich lieb ist.
Glühende Freundschaft, vergessene Familie und das Streben um Macht kollidieren, als Millas Versuch, die Dracheneier und später die Drachen zu beschützen, dazu führt, dass ihre eigene Vergangenheit aufgedeckt wird.
(Quelle: Von Hacht Verlag GmbH)

Bisher war mir die Autorin Liz Flanagan noch total unbekannt. Nun also stand mit „Drachentochter“ mein erster Roman von ihr auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Alleine schon das Cover hat mich richtig angesprochen und der Klappentext machte mich dann richtig neugierig. Daher habe ich das Buch nach dem Erhalt auch ganz flott gelesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen sind zu verstehen.
Der Leser lernt hier Milla sehr gut kennen. Die Autorin hat sie sehr gut beschrieben, man kann sie sich gut vorstellen. Ich mochte sie sehr gerne, ihre Art, wie sie sich gibt, hat etwas, das mit gefallen hat.

Es ist aber nicht nur die Protagonistin, die mir gut gefallen hat, auch die ganzen Nebencharaktere sind der Autorin gelungen. Sie alle passen wunderbar ins Geschehen hinein und wirkten dazu eben auch vorstellbar beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich richtig gut zu lesen. Ich bin so locker und flüssig durch die Seiten gekommen, konnte ganz ohne Probleme folgen und alles sehr gut nachempfinden. Die Schauplätze sind sehr detailliert beschrieben, so kann man sich diese als Leser gut vor Augen vorstellen.
Die Handlung selbst hat mich echt auch begeistern können. Es ist eine spannende Geschichte, die den Leser hier erwartet, immer wieder gibt es Wendungen, die nicht vorhersehbar sind. Das Tempo ist auch recht hoch gehalten, es passiert eigentlich immer etwas, Langeweile sucht mach vergebens. Dabei geht es fantastisch zu, es spielen Drachen und ihr Erbe eine sehr große Rolle.
Aber eben auch Themen wie Freundschaft, Vertrauen und der Zusammenhalt spielen eine sehr große Rolle.
Allerdings es gibt auch ein paar recht grausame Szenen. Klar sie passen, wobei ich mir aber nicht sicher bin ob sie in das angestrebte Lesealter reinpassen.

Das Ende ist dann genau richtig gewählt. Ich fand es sehr gut passend zur Gesamtgeschichte, es macht sie schön rund und schließt sie auch stimmig und zufriedenstellend ab.

Alles in Allem ist „Drachentochter“ von Liz Flanagan ein Roman, der mich richtig gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut dargestellte vorstellbare Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, fantastisch und temporeich empfunden habe und in der auch ernstere Themen angesprochen werden, haben mir bis auf die etwas grausamen Szenen doch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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