[unbezahlte Werbung; Bloggeraktion] American Football

Wenn man nach „American Football“ googelt, dann erfährt man sehr schnell, es ist der Lieblingssport von rund 40 % der Amerikaner. Der Super Bowl, das Endspiel der NFL (National Football League) ist in den USA der sportliche Höhepunkt des Jahres.
Doch was genau ist American Football eigentlich? Wie wird er gespielt? Und warum ist er eigentlich so beliebt? Diesen Dingen versuche ich mich nun im folgenden Beitrag zu widmen …

Bevor ich habe richtig loslege sollte erst einmal der Begriff American Football geklärt werden.
Amercian Football oder eben auch kurz Football genannt stammt aus den Vereinigten Staaten und es handelt sich hierbei um eine Ballsportart. Es ist die populärste Variante einer Reihe von als Football bezeichneten Sportarten.

(Bildquelle: Pixabay)

Erstmals wurde American Football 1869 an Universitäten in den USA gespielt. Das erste richtige Spiel fand am 06. November 1869 im Osten der USA statt. In den folgenden Jahren haben vor allem die Universitäten Harvard, Yale, Columbia und Princeton Turniere abgehalten. Seine Wurzeln hat der Football im Fußball, Rugby und Canadian Football.
Im Jahr 1920 wurde die NFL, die National Football League, gegründet. Zuvor war American Football gleichbedeutend mit College Football und wurde von der NCAA, der National Collegiate Athletic Association organisiert. Im Jahr 1883 wurde die Spielerzahl auf 11 begrenzt.

Wenn man sich Football heutzutage anschaut ist es kaum zu glauben das er in seiner Anfangszeit sehr viel gefährlicher war als heute. Das lag daran, es gab damals noch keine Schutzausrüstung und die Regeln, wie sie heute gelten, existierten damals auch noch nicht. So gab es im Jahr 1905 18 Tote durch Spielunfälle, was der damalige Präsident Roosevelt zum Anlass nahm neue Regeln zu fordern, die das Spiel sicherer machen.
Die Spielform, wie sie heute bekannt ist, gibt es seit 1912. Damals wurde auch die Größe des Spielfeldes so wie es heute ist festgelegt.
Allerdings Amercian Football steht bei weiten nicht still. Eher im Gegenteil, die Regeln werden jedes Jahr modifiziert, mit dem Ziel das Spiel noch sicherer zu machen und es soll auch für den Zuschauer attraktiver werden.
Amercian Football ist im Übrigen nie olympisch geworden. 1932 wurde es in LA zwar zu Demonstrationszwecken ausgetragen, doch mehr war es nie. Football wurde aber 2013 vom Internationalen Olympischen Komitee als Sport anerkannt.

So nun aber genug vom geschichtlichen Exkurs, kommen wir doch mal dazu wie es gespielt wird. Dabei möchte ich anmerken, ich bin kein Profi was die Regeln angeht und ich geb zu, ich habe noch nie ein Spiel gesehen.

(Bildquelle: Pixabay)

Ein Spiel hat insgesamt 4 Viertel. Jedes dieser Viertel ist 15 (oder 12) Minuten lang. Das Spielfeld selbst ist insgesamt 120 Yards (109,728 Meter) lang. Zwischen den Goallines befindet sich das eigentliche zentrale Spielfeld, das 100 Yards (91,44 Meter) lang ist. Die Endzonen sind  jeweils 10 Yards (9,144 Meter) lang. Das Spielfeld kommt auf eine Breite von 53 1/3 Yards (48,764 Meter). In den Stadien setzt man auf künstlichen oder natürlichen Rasen. Die Kreidelinien markieren die Zonen und Yards.

(Bildquelle: Pixabay)

Es gibt hier zwei Mannschaften zu je 11 Spielern. Diese versuchen den Spielball in die gegnerische Endzone zu bringen oder aber ein sogenanntes Field Goal zu erzielen. Dafür gibt es dann Punkte.
Die Mannschaft, die sich im Ballbesitz befindet wird Offense, Angriff, genannt, die verteidigende Mannschaft Defense, Verteidigung. Die Offense versucht nun durch Werfen, Passing, und Laufen, Rushing oder Running, einen Raumgewinn zu erreichen um dann letztlich entweder einen sogenannten Touchdown oder ein Field Goal zu erreichen. Dies führt dann zu Punktgewinnen. Dad die Defense versucht die Offense daran zu hindern ist verständlich. Sie versuchen dann so in Ballbesitz zu kommen.
Die Offense hat, wenn sie aufs Feld kommt, 4 Versuche einen Raumgewinn von 10 Yards (9,144 Meter) oder mehr zu erlangen. Wenn dies geschafft wird gibt es 4 neue Versuche. Klappt es nicht geht das Angriffsrecht an den Gegner. Sollte die Defense die Offense in die eigene Endzone zurückdrängen und dort den Ballträger tackelt, kann sie einen Safety erzielen.
Gewinner eines Spiels ist die Mannschaft, die nach Ablauf der Spielzeit, die meisten Punkte hat.

Ich habe hier nun mal ein paar wichtige Begriffe aus dem Amercian Football für euch. Dann könnt ihr auch mitreden. Es sind aber sicherlich nicht alle, das würde hier einfach den Rahmen des Beitrags sprengen.

Backfield:
Alle Offense Spieler, die sich nicht in der Line befinden, stehen im Backfield. Hier ist auch die feste Position des Quarterbacks.
Blind Side:
Die Seite der Offense, von der sich der Quaterback abwendet, heißt Blind Side – wortwörtlich blinde Seite. Hier kommt es vor allen Dingen darauf an, welches die starke Hand des Quarterback ist. So haben Rechtshänder vor allen Dingen auf der linken Seite ihre Blind Side.
Complete Pass:
Jemand wirft einen Pass, der wiederum von einem anderen Spieler gefangen wird. Der Complete Pass ist eine der Voraussetzungen, um die Yards zu zählen.
Field Goal:
Damit bezeichnen wir den erfolgreichen Kick durch die Torstangen.

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Flag:
ein gutes Zeichen, wenn der Schiedsrichter die Flagge aufs Feld wirft. Dann ist immer von einem Foul auszugehen.
Haily Mary:
Darauf hofft wohl jede Mannschaft, das ist ein sehr langer Pass, der es bis in die Endrunde schafft und dann auch noch gefangen wird. Zumeist liegt bei einem Haily Mary die Mannschaft am Ball auch noch zurück und sieht hier ihre letzte Chance, um zurück zum Spiel zu kommen.
Handoff:
Bei diesem Spielzug wird der Ball übergeben und nicht geworfen.
Holding:
Das bedeutet, dass ein Spieler von seinem Gegner gehalten wurde. Das ist nicht erlaubt und gleichzusetzen mit einem Foul, wenn der Spieler sich gar nicht im Besitz des Balles befindet. Einzig und allein der Spieler mit dem Ball in der Hand darf aufgehalten werden.
Incomplete Pass:
Hierbei ist es gar nicht gut gelaufen, denn der Pass ist nicht beim gewünschten Spieler angekommen.
Interception:
Der Football wird aus der Luft abgefangen und das Angriffsrecht wechselt auf die gegnerische Mannschaft.

(Bildquelle: Pixabay)

Man in Motion:
Das ist der Spieler der Offense, der sich als Einziger vor dieser Linie bewegen darf. Das Ziel ist klar: Dadurch zur Verwirrung gestiftet.
Quaterback:
Das ist die zentrale Position der Spielgestalter. Der Center reicht dem Quaterback den Ball rückwärts durch die Beine, um diesen wiederum an seinen Runningback zu übergeben oder zu werfen.
Safety:
Das ist verglichen mit dem Fußball die Libero-Position des Verteidigers. Darüber hinaus wird damit auch ein Spieler bezeichnet, der in Ballbesitz angreift und in seiner Endzone zu Boden geht.
Touchdown:
Das ist das Hauptziel einer jeden Mannschaft, der Ball wird, ohne den Boden zu berühren, in die Endzone gebracht. Dafür gibt es 6 Punkte.

Warum aber ist Football denn nun so beliebt bei den Amerikanern?
Das lässt sich recht leicht erklären … Amercian Football bringt die Landsleute zusammen wie keine andere Sportart. Ein Stadion einer Universität fasst bis zu 100.000 Zuschauer. Diese sind somit sogar größer als die Stadien der Profi-Liga.

Wenn Football im heimischen Wohnzimmer geschaut wird dann ist die Übertragung quasi schon absolut heilig. Das liegt daran, Football wird zwischen September und Februar gespielt, also genau dann, wenn die Tage kürzer werden. Und dann ist ein Spiel immer am Sonntag, einem Tag an dem alle Menschen frei haben. Der Super Bowl lockt dann entweder die Zuschauer alle ins Stadion oder aber an den heimischen Fernseher. Das ist dann aber auch immer ein riesiges Spektakel, auch mit Auftritten von Superstars in der Halbzeitpause.
Football ist wirklich sehr tief in der US-Kultur verwurzelt, es ist quasi ein nationales Heiligtum.

Mittlerweile schwappt die Begeisterung für Football aber auch in andere Regionen über. So beispielsweise nach Europa. Hier wird es von Frühling bis Herbst gespielt.
In Deutschland begann der American Football Mitte der 1970er Jahre mit den Frankfurter Löwen (gegründet 1977) und den Düsseldorf Panthers. Hier spielten dann auch US-Soldaten, die in Deutschland stationiert sind/waren eine große Rolle als Trainer und auch Spieler.
Die höchste reguläre Liga in Deutschland ist die German Football League (GFL), die in eine Nord- und eine Südgruppe mit je 8 Teams zweigeteilt ist (Stand 2019). Das Finale der GFL ist der German Bowl.

**Die Cheerleaderin und der Außenseiter**
Avery steht als Cheerleaderin ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Da passt ihr Freund Braden – Quarterback, Kapitän des Footballteams und Mädchenschwarm der Schule – perfekt ins Bild. Aber als der schwere Unfall ihres Vaters Averys Leben komplett auf den Kopf stellt, kippt auch ihre Beziehung zu Braden. Cool und beliebt zu sein erscheint Avery plötzlich so unwichtig. Halt findet sie ausgerechnet bei Devyn. Früher gefeierter Footballkapitän, ist er nun ein geächteter Außenseiter. Doch die beiden scheint viel mehr zu verbinden als gedacht …

(Quelle: Impress)

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Meine Rezension zum Buch könnt ihr hier nachlesen.

In Büchern findet Football auch immer mehr den Einzug. So auch in “Stars and Tears. Time Out für die Liebe” von Nicole Alfa. Hier begegnet ihr Football an der Highschool, die Autorin bringt euch dieses Thema so ganz nebenher näher. Natürlich spielt die Liebe auch eine wichtige Rolle. Wie genau alles aber zusammenhängt, das müsst ihr selbst herausfinden, lest den Roman, es lohnt sich wirklich.

Dieser Beitrag hier ist Teil einer Bloggeraktion zum Roman “Stars and Tears: Time Out für die Liebe” vin Nicole Alfa. Organisiert wird diese Aktion von der Netzwerk Agentur Bookmark. Hier im Plan gibt es noch weitere interessante Artikel zum Buch und seinen Themen zu finden.

(Informationsquellen: Wikipedia ; Amercian Football.com)

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