Gelesen: „Very First Time: Mein Masterplan in Sachen Liebe“ von Cameron Lund

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2569 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten
Herausgeber: ONE (28. August 2020)
Sprache: Deutsch

Die 18-jährige Keely steht kurz vor ihrem Highschool-Abschluss, und sie freut sich schon riesig auf das Collegeleben. Doch eins ist für sie klar: Bevor es so weit ist, will sie endlich ihr erstes Mal hinter sich zu bringen. Auf keinen Fall kann sie sich am College als Anfängerin in Sachen Sex outen. Ein Plan muss her, und Keely beschließt, dass für das erste Mal niemand besser geeignet ist als ihr bester Freund Andrew. Immerhin kennen die beiden sich schon ewig, also werden ihnen bestimmt keine Gefühle im Weg stehen. Oder etwa doch?
(Quelle: ONE)

Bisher kannte ich die Autorin Cameron Lund noch gar nicht. Umso gespannter war ich daher auf ihren Roman „Very First Time: Mein Masterplan in Sachen Liebe“.
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so habe ich das eBook nach dem Laden dann auch flott gelesen.

Die handelnden Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Man lernt sie als Leser gut kennen und kann die Handlungen auch ganz gut verstehen.
Keely ist eigentlich ganz sympathisch. Allerdings ihre kindliche naive Art ging mir mehrfach ziemlich auf den Keks. Sie macht es dem Leser so nicht unbedingt leicht sie wirklich vollkommen zu mögen.

Neben Keely gibt es noch andere Charaktere im Geschehen, die sich ebenso sehr gut integrieren. Hier gibt es auch welche, die man eher mag und welche, die nicht sonderlich sympathisch dargestellt sind. Letztlich ist es aber die Mischung, die doch gelungen ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich so wirklich auch gut lesen. Man kommt als Leser flott durch die Handlung hindurch, kann alles gut verstehen und nachempfinden.
Die Handlung selbst konnte mich nicht ganz erreichen. Der Leser bekommt hier eine Geschichte, die durchaus auch ein ernstes Thema anspricht. So geht es um das erste Mal und die Sichtweise der Gesellschaft darauf. Sie versucht dieses Thema gut rüberzubringen, erreicht aber doch oft genau das Gegenteil.
Das Geschehen ist auch leider recht vorhersehbar, denn es wird recht schnell klar wie es wohl ausgehen wird.

Das Ende war dann leider auch nicht so ganz meines. Es wirkte doch ziemlich unrealistisch dargestellt, passt aber dennoch recht gut zur Gesamtgeschichte.

Insgesamt gesagt ist „Very First Time: Mein Masterplan in Sachen Liebe“ von Cameron Lund ein Roman, der mich recht zwiegespalten zurücklässt.
Ganz gut gezeichnete vorstellbare Charaktere und ein flüssig zu lesender Stil der Autorin stehen einer eher vorhersehbaren Handlung mit einem ernsten Thema, das zum Teil falsch vermittelt wird, gegenüber.
Die Autorin verschenkt hier ziemlich viel Potential.
Schade eigentlich!

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