Gelesen: „Die Erwählten – Tödliche Bestimmung“ von Veronica Roth

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2841 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 576 Seiten
Herausgeber: Penhaligon Verlag (1. September 2020)
Sprache: Deutsch

Mit ihrer dystopischen Trilogie »Die Bestimmung« hat Veronica Roth Bestseller-Geschichte geschrieben. Jetzt ist sie zurück, besser und stärker als jemals zuvor – mit ihrem ersten Fantasy-Roman für Erwachsene! Das Besondere: Der spektakuläre Urban-Fantasy-Zweiteiler beginnt, wo andere Romane enden – mit dem Sieg der Helden über den mächtigen dunklen Feind. Doch dieses Happy End ist nur vorübergehend. Zehn Jahre später stehen die Erwählten ihrem größten Gegner erneut gegenüber, und er treibt ein abgrundtief böses Spiel mit ihnen …
(Quelle: Penhaligon Verlag)

Veronica Roth war mir als Autorin keine Unbekannte mehr. Jetzt endlich ist mit „Die Erwählten – Tödliche Bestimmung“ ein neuer Roman aus ihrer Feder erschienen und ich war wirklich neugierig darauf.
Das Cover empfand ich als gut dargestellt und der Klappentext hat mir bereits sehr viel versprochen. Daher habe ich das eBook nach dem Laden dann auch ganz schnell gelesen.

Die handelnden Charaktere hier fand ich alle ziemlich interessant gezeichnet. Jeder von ihnen hat einiges erlebt und bringt diese Dinge mit ins Geschehen ein.
Sloane ist eine der Erwählten. Auf ihr liegt definitiv der Fokus. Sie kann ziemlich dickköpfig und so auch recht anstrengend sein. Und sie handelt doch recht spontan, was nicht immer von Vorteil ist. Sloane hat eine besondere Verbindung zu den Dunklen. Diese ist interessant dargestellt.

Neben Sloane gibt es noch andere Charaktere. Alle wirkten sie gut dargestellt und ihre jeweilige Geschichte war sehr interessant und wurde von der Autorin entsprechend in die Handlung eingefügt.

Der Schreibstil der Autorin war hier etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe doch ein bisschen gebraucht bis ich wirklich drin war und allem flüssig folgen konnte.
Die Handlung hat entsprechend auch ein wenig Zeit gebraucht um mich wirklich zu packen. Insgesamt ist der Roman in drei Teile aufgeteilt. Hier war gerade der erste Teil auch der, bei dem ich doch zu kämpfen hatte. Erst ab dem zweiten Teil kommt dann Spannung auf, wird es abwechslungsreicher und interessanter. Teil 3 ist dann mit Abstand der Beste und actionreichste.
Es wirkte alles sehr komplex auf mich aber durch die doch recht emotionsloser Erzählung, diese hier vorhandene Distanz lässt die Autorin doch sehr viel Potential liegen.
Was mir aber gefallen hat, die Autorin spricht hier so ganz nebenher noch ein paar Themen wie Rassismus oder auch dem Umgang mit psychischen Erkrankungen ab. Diese Themen fügen sich wiederum gut in die Handlung mit ein.

Das Ende ist dann richtig gelungen und es reißt nochmal ein wenig raus. Für mich kam es überraschend und es passt doch auch richtig gut zur Gesamtgeschichte hier.

Zusammengefasst gesagt ist „Die Erwählten – Tödliche Bestimmung“ von Veronica Roth ein Roman, der mich, trotz einiger Schwierigkeiten, doch gut für sich gewinnen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein nach Einlesezeit gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich zunächst etwas sehr ruhig empfunden habe, in der aber auch gut Spannung und Action aufkommt, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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