Gelesen: „Bubble. Die magische Kugel“ von Siri Pettersen

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
ISBN-10: 3961770700
ISBN-13: 978-3961770700
Leseniveau: 10 – 12 Jahre
Herausgeber: Woow Books (18. September 2020)
Sprache: Deutsch

Die 11-jährige Kine hat es nicht leicht. Sie muss morgens früh aufstehen, fettarme Milch trinken, zur Schule gehen und dort unnütze Dinge lernen, am Schwimmunterricht teilnehmen und im Weihnachtschor mitsingen. Sie ist gezwungen, den Regeln anderer Leute zu folgen, in einer schrecklichen Stadt, in einer schrecklichen Welt. Doch nach dem schlimmsten Schultag aller Zeiten findet Kine eine magische Kugel, die so riesig wird, dass sie schließlich sogar hineinpasst. Die Kugel ist ihr Schlüssel zur Freiheit, von der sie so lange geträumt hat. Endlich kann Kine der nervigen Welt für alle Zeit entkommen – aber ist es wirklich das, was sie will?
(Quelle: Woow Books)

Siri Pettersen war mir als Autorin bereits von einem anderen Roman bekannt. Jetzt also stand „Bubble. Die magische Kugel“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es irgendwie doch recht düster wirkt und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch auch nach dem erhalt ganz flott gelesen.

Von der Protagonistin hier war ich angetan. Kine ist ein Mädchen das sich immer wieder in eine Kugel flüchtet. Hier fühlt sie sich sicher. Man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen, auch wenn Kine doch so ziemlich alles sehr negativ sieht. Sie fühlt sich ungerecht behandelt, flucht unglaublich gerne und meckert immer nur herum.

Der Schreibstil der Autorin richtig gut und angenehm zu lesen. So kommt man als Leser auch wirklich flüssig durch die Handlungen hindurch und kann problemlos folgen.
Die Handlung selbst hat mich zunächst doch eher erstaunt. Hier wird alles doch recht negativ gesehen, was mich nachdenklich gestimmt hat. Von der Idee war ich echt angetan. Die Kugel stellt hier den Zufluchtsort dar, ein Ort an dem die negativen Dinge von außen keinen Zutritt haben.
Die Autorin kann dies sehr gut rüberbringen, genauso wie sie dann auch die Wendung herbeibringt. Und ganz ehrlich, ich war schon echt ziemlich geschockt darüber. Es war ein Knall, der Hammer kam und man weiß erst einmal nicht so recht wie man das finden soll. Gerade auch wenn man sich das Lesealter für dieses Buch anschaut.
Die Autorin schafft es auf jeden Fall den Leser zum Nachdenken anzuregen, spricht sie doch das eigentliche Leben an. Sie zeigt das es im Leben immer Ängste geben wird, das jeder Erfahrungen macht, die ihn prägen.

Das Ende ist dann in meinen Augen gut gelungen. Ich empfand es passend, es schließt dieses Buch hier sehr gut ab und entlässt den Leser zufrieden aber eben nachdenklich gestimmt.

Abschließend gesagt ist „Bubble. Die magische Kugel“ von Siri Pettersen ein Roman für junge Leser ab ca. 10 Jahre, der mich abgesehen von ein paar kleineren Dingen richtig gut für sich eingenommen hat.
Eine an sich interessant gezeichnete Protagonistin, der angenehm flüssig Stil der Autorin sowie eine Handlung, die interessant ausgearbeitet ist und die den Leser durch ihre angesprochenen Themen auch nachdenklich stimmt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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