Gelesen: „Vortex – Das Mädchen, das die Zeit durchbrach“ von Anna Benning

Achtung:
Dies ist Band 2 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1012 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 512 Seiten
Herausgeber: FISCHER Kinder- und Jugendbuch E-Books (23. September 2020)
Sprache: Deutsch

„Die Vergangenheit kann man nicht ändern. Das hat er mir immer wieder gesagt. Aber ich muss es tun. Für ihn. Für uns. Sonst sind wir alle verloren.“
Elaines Welt wurde von Vortexen erschaffen. Sie formten Städte aus Bäumen, Lagunen aus Licht – und Menschen, die mit Feuer, Luft, Wasser und Erde vermengt wurden. Elaine dachte, sie hätte diese Welt gerettet. Was ein Sieg für die Freiheit sein sollte, droht jedoch, zu einem furchtbaren Krieg zu werden. Als ihr Widersacher Varus Hawthorne seine Vortexläufer zurück in die Vergangenheit schickt, bleibt Elaine und Bale keine Wahl: Sie müssen ihnen folgen. Doch jede Zeit, in der sie landen, offenbart neue Geheimnisse. Bis Elaine etwas erfährt, was ihr Vertrauen zu Bale erschüttert und ihr klarmacht, dass ihre Liebe das Schicksal aller entscheiden wird …
(Quelle: FISCHER Kinder- und Jugendbuch E-Books)

Nachdem mir bereits der erste Band von Anna Benning sehr gut gefallen hatte stand nun „Vortex – Das Mädchen, das die Zeit durchbrach“ auf meinem Leseplan.
Bereits das Cover konnte mich sehr begeistern und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin auch hier wieder sehr gut gelungen. Man kann ihnen sehr gut folgen, sie sind vorstellbar.
Elaine hat sich bereits gut entwickelt und sie wird hier auch immer mutiger. Sie ist sich selbst gut treu geblieben und ich mochte sie wirklich richtig gerne. Ihre Art gefällt mir echt total gut.
Bale wirkte wieder ziemlich undurchsichtig auf mich. Irgendwie kann ich ihn ganz schwer einschätzen, ich weiß nicht so recht wie ich ihn nehmen soll. Dennoch aber habe ich ihn sehr gerne gemocht.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Figuren, die sich ebenso wieder richtig gut ins Geschehen einfügen. Auch sie wirkten auf mich vorstellbar und die Handlungen waren zu verstehen.

Der Schreibstil der Autorin ist, genau wie bereits auch schon im ersten Band, richtig flüssig und locker. So bin ich wieder sehr gut durch die Handlung hindurch gekommen und konnte sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Elaine. Die Autorin nutzt die Ich-Perspektive, die ich richtig gut passend empfunden habe. So war ich ihr auch hier wieder sehr nahe.
Die Handlung setzt kurz nach Band 1 ein. Daher ist es auch nötig diesen vorab gelesen zu haben. Dennoch ein wenig hat es mich verwirrt, was sich aber glücklicherweise schnell gegeben hat. Nach ein paar Seiten war ich wieder drin und wollte wissen wie es sich alles weiter entwickelt.
Die Autorin bringt hier schnell Spannung ins Geschehen, es gibt jede Menge Wendungen, die man so nicht erwartet. Zwischendrin ist es ein klein wenig ruhiger, so dass man als Leser auch mal wieder Luft holen kann. Das fand ich sehr gut gelöst, auch wenn es nie wirklich lange anhält. Das Tempo ist sehr hoch gehalten, Langeweile sucht man wirklich vergebens.

Das Ende ist wirklich richtig fies. Der Cliffhanger hier macht extrem neugierig auf den dritten Band, der im Frühjahr 2021 erscheinen soll. Ich warte wirklich gespannt darauf.

Zusammengefasst gesagt ist „Vortex – Das Mädchen, das die Zeit durchbrach“ von Anna Benning eine Fortsetzung, die mich total einnehmen konnte.
Sehr gut gezeichnete interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als richtig spannend, abwechslungsreich und unvorhersehbar empfunden habe, haben mir klasse Lesestunden beschert und machen Lust auf viel mehr.
Wirklich zu empfehlen!

Rezension “Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss”

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