Gelesen: “Hate Notes” von Vi Keeland & Penelope Ward

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2538 KB
Herausgeber: LYX.digital (28. August 2020)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 353 Seiten
Sprache: Deutsch

Alles passiert aus einem bestimmten Grund
Reed Eastwood ist arrogant, zynisch und fordernd. Niemand weiß das besser als seine Assistentin Charlotte Darling. Und doch ist sie sich sicher, dass er auch eine andere Seite hat. Deshalb versucht sie jeden Tag, seine Fassade zum Einsturz zu bringen. Aber Reed hat ein Geheimnis, das eine Liebe zwischen ihnen unmöglich macht. Und so tut er alles, um Charlotte auf Abstand zu halten – und scheitert dabei kläglich …
(Quelle: LYX)

Die Autorinnen Vi Keeland & Penelope Ward waren mir beide schon gut bekannt und bisher konnte sie mich auch immer gut mit ihren Romanen unterhalten. Daher war ich nur auf ihr Gemeinschaftswerk „Hate Notes“ gespannt.
Bereits das Cover als auch der Klappentext gefielen mir und versprachen mir ziemlich viel. Ich habe das eBook daher geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los.

Die hier handelnden Charaktere sind den Autorinnen sehr gut gelungen. Ich empfand sie alle als richtig passend dargestellt, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und die Handlungen waren für mich verständlich.
Der Leser lernt hier Charlotte und Reed sehr gut kennen. Beide wirkten sie auf mich sehr gut beschrieben und auch ihre Handlungen waren für mich nachzuempfinden.
Charlotte ist eine richtig tolle Protagonistin. Sie lässt sich nicht unterkriegen, auch wenn es mal einen Tiefschlag gibt. Sie fällt, steht dann aber immer auch wieder auf und macht weiter. Ich empfand Charlotte als echt einmalig und richtig sympathisch.
Mit Reed bin ich nicht ganz so warm geworden. Er wirkte auf mich irgendwie unnahbar, ich konnte nicht wirklich hinter seine Fassade blicken um ihn wirklich zu verstehen. Das fand ich ein bisschen schade, denn interessant wirkte er, irgendwie.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Nebencharaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen integrieren. Auch sie wirkten richtig gut gezeichnet auf mich und ich konnte ihre Handlungen gut nachempfinden.

Der Schreibstil der Autorinnen ist wirklich richtig schön flüssig und lässt sich entsprechend gut und locker lesen. Ich bin so auch wirklich gut durch die Handlung hindurch gekommen und konnte ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Charlotte und Reed. Für beide haben die Autorinnen die Ich-Perspektive verwendet, die ich persönlich als wirklich passend empfunden habe.
Die Handlung konnte mich dann auch gut einfangen. Es ist eine leichte Geschichte, die der Leser hier geboten bekommt. Diese ist gespickt mit Liebe und Humor, zudem gibt es ein paar erotisch-prickelnde Szenen, die jedoch nicht überhand nehmen. Außerdem sprechen die Autorinnen auch Themen wie Trauer, Neuanfang oder auch die Selbstfindung an. Das alles zusammen ergibt es eine wirklich richtig gute Mischung. Ab und an aber, besonders im Mittelteil, wirkte die Geschichte ein wenig zäh und langwierig. Das gibt sich aber glücklicherweise recht schnell wieder.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als richtig gut passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Es macht alles gut rund und schließt die Handlung dann auch sehr gut ab.

Alles in Allem ist „Hate Notes“ von Vi Keeland & Penelope Ward ein Roman, der mich aufgrund von ein paar Kleinigkeiten nicht vollkommen überzeugen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil und eine Handlung, die ich als kurzweilig, humorvoll und auch erotisch-prickelnd empfunden habe, in der es aber leider auch ein paar Längen gibt, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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