Gelesen: „Elfenmal 1: Gezeichnete der Schatten“ von Leni Wambach

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1539 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 315 Seiten
Herausgeber: Impress (24. September 2020)
Sprache: Deutsch

**Von Schatten geküsst**
Neia hat es als gezeichnete Elfe in Kentan nicht leicht. Dunkle Male zieren ihr Gesicht und machen sie aufgrund ihrer Herkunft zur Außenseiterin. Dank der Hilfe der einflussreichen Lady Renna genießt sie trotzdem ein fast normales Leben als Dienerin und Spionin. Als Neia jedoch beobachtet, wie ein Prinz des Nachbarlandes durch verfluchte Magie stirbt, kommt für sie nur eines infrage: Flucht. Ihr zur Seite stehen dabei nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch ein junger Adeliger, dessen braune Augen Neia schon bei ihrer ersten Begegnung wie magisch angezogen haben …
(Quelle: Impress)

Die Autorin Lei Wambach war mir keine Unbekannte mehr, ich kannte bereits ein paar ihrer Romane. Nun stand mit „Elfenmal 1: Gezeichnete der Schatten“ der Auftaktband einer neuen Reihe aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Alleine schon das Cover empfand ich als wirklich gelungen. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte war klar, dieses Buch muss auf meinem Reader einziehen. Nach dem Laden des eBooks ging es dann auch flott mit dem Lesen los.

Von den handelnden Charakteren dieser Geschichte hier war ich total angetan. Die Autorin hat sie sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert.
So lernt der Leser hier Neia sehr gut kennen. Sie ist eine gezeichnete Elfe, erkennbar für jedermann durch ihre schwarzen Male. Ich mochte sie total gerne, denn in Neia steckt weitaus mehr als man als Leser auf den ersten Blick ahnt.
Elys hat braune Augen, die Neia total anziehen. Er ist vom Adel, allerdings weiß er nicht so ganz wohin mit sich. Am Anfang wusste ich nicht so richtig wie ich ihn nehmen sollte, doch das gibt sich. Mit der Zeit hat er sich gut entwickelt und ich mochte ihn letztlich gerne.

Es gibt noch andere Figuren im Geschehen. So beispielsweise Mirri, die ich als wirklich loyal empfand. Jeder von ihnen fügt sich sehr gut ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön zu lesen. So bin ich als Leser flüssig und leicht durch die Seiten hindurch gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles gut nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen. Dadurch lernt man die Charaktere einfach nochmal viel besser kennen, kann sie um einiges besser verstehen.
Die Handlung hat mich schnell abgeholt. Es kommt recht flott Spannung auf und das Tempo zieht gut an. Die Autorin schafft es hier wirklich richtig gut ihre Leser an die Seiten zu fesseln. Hinzu kommen einige unerwartete Wendungen, die nochmal zusätzlich für spannende Momente sorgen.
Es ist aber eben nicht nur die Spannung und Fantasy, die mir in diesem Auftaktband gut gefallen haben, auch die Romantik spielt eine Rolle. Sie fügt sich wunderbar an genau den richtigen Stellen ins Geschehen ein.

Das Ende ist dann, leider, ein ziemlicher Cliffhanger. Dieser macht sehr neugierig auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

Zusammengefasst gesagt ist „Elfenmal 1: Gezeichnete der Schatten“ von Leni Wambach ein Auftaktband, der mich richtig gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich sogleich als spannend, fantastisch und auch romantisch empfunden habe und deren Ende ungeheuer Lust auf mehr macht, haben mir wirklich ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich echt auch begeistert.
Sehr empfehlenswert!

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