Gelesen: „Der Märchenschreiber (Die Grimm-Chroniken 22)“ von Maya Shepherd

Achtung:
Dies ist Teil 22 der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 5461 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 126 Seiten
Sprache: Deutsch

»Deine Geschichte ist noch nicht zu Ende, sondern sie beginnt gerade erst. Dir steht Großes bevor, Jacob Grimm.«
Als Jacob auf dem Spiegelball von der bösen Königin in ihren Spiegel gerissen wird, ahnt er nicht, dass dies der Beginn einer ganz besonderen Reise ist. Wundersame Orte offenbaren sich ihm in den Sieben Weltmeeren, einer fantastischer als der andere. Dort begegnet er nicht nur Meerjungfrauen, Feen, Piraten und sprechenden Tieren, sondern auch sich selbst.
Nur wenn er sich den Entscheidungen seiner Vergangenheit stellt, kann er deren Folgen in der Zukunft erkennen. Um die Gegenwart zu verändern, muss er sich seine Fehler eingestehen. Wie weit würde er gehen, um jene zu retten, die er liebt?
(Quelle: Sternensand Verlag)

„Die Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd ist eine Buchreihe, die mich bisher immer total gut für sich gewinnen konnte. Umso gespannter war ich daher auf Band 22, der den Titel „Der Märchenschreiber“ trägt.
Das Cover ist wieder richtig gut gestaltet und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook nach dem Laden dann auch ganz flott gelesen.

Von den Charakteren war ich wieder sehr angetan. Ich weiß gar nicht so recht was ich erwartet hatte aber mit Sicherheit nicht dies.
Denn hier im 22. Band steht Jacob im Mittelpunkt. Bisher wusste ich noch nicht so viel über ihn, nur ab und an hatte die Autorin ein paar Kleinigkeiten über ihn in die Geschichten gestreut. Hier nun mehr zu erfahren, das fand ich total interessant und faszinierend. Der Leser bekommt hier gute Einblicke in seine Vergangenheit aber auch in die Gegenwart und die Zukunft. Jacob ist ein echt toller Charaktere, loyal und mutig und er liebt Freunde und Familie wirklich sehr.

Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder richtig gut zu lesen. Ich bin erneut sehr flüssig und leicht durch die Seiten gekommen, konnte allem sehr gut folgen und alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen vollkommen aus der Sichtweise von Jacob. Das fand ich klasse, denn so war ich ihm einfach um einiges näher und bekam einen guten Einblick in sein Wesen.
Die Handling setzt hier auch sogleich direkt ein. Bisher gab es immer eine Art Zusammenfassung zu Beginn, dieses Mal gibt es sie hier nicht direkt, sie befindet sich direkt in der Erzählung. Mich hat dies nicht gestört, eher im Gegenteil. Es kommt hier auch direkt Spannung auf, es wirkte geheimnisvoll und mysteriös auf mich. Es gibt aber eben auch zauberhafte, magische Momente, die Autorin versteht es richtig gut dies alles wieder ins Geschehen fließen zu lassen. Dabei werden zum einen Fragen beantwortet, gleichzeitig aber tauchen wieder einige Neue auf, die einer Antwort bedürfen.

Das Ende kam überraschend. So ganz habe ich es noch nicht greifen können. Gleichzeitig aber macht es extrem neugierig auf Band 23, der schon Anfang Dezember erscheinen wird.

Kurz gesagt ist „Der Märchenschreiber“ von Maya Shepherd ein echt gelungener 22. Band der „Grim-Chroniken“, der mich nach der Pause wieder richtig gut für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, mit eine tollen Protagonisten, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, faszinierend und sehr interessant empfunden habe, haben mir wieder richtig tolle Lesestunden beschert und mich echt auch begeistert.
Sehr zu empfehlen!

Rezension “Die Grimm-Chroniken (Band 1): Die Apfelprinzessin”
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