Gelesen: „Nordlichtglanz und Rentierglück“ von Ana Woods

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1579 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 245 Seiten
Herausgeber: Impress (29. Oktober 2020)
Sprache: Deutsch

**Herzklopfen auf einer Rentierfarm in Lappland**
It-Girl Zoey fühlt sich wie im falschen Film: Sie muss tatsächlich ihre Heimat New York verlassen, um im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms nach Lappland zu ziehen. Fortgerissen von ihrem bisherigen Luxusalltag sieht sie sich gezwungen, ihr Leben bei ihrer neuen Familie auf einer urigen Rentierfarm zu akzeptieren. Im Gegensatz zur Stadt, die niemals schläft, wirkt das verschneite Finnland wie in einem ewigen Winterschlaf.  Wäre da nicht der taffe Shane, der sie ständig auf die Palme bringt und bei dem sie trotzdem jedes Mal Herzklopfen bekommt, wenn ihr Blick seine bernsteinfarbenen Augen trifft. Doch als Zoey plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt und alles bedroht wird, was ihr etwas bedeutet, ist Shane der Einzige, auf den sie sich verlassen kann …
(Quelle: Impress)

Bisher war mir die Autorin Ana Woods noch vollkommen unbekannt. Nun also stand mit „Nordlichtglanz und Rentierglück“ mein erster Roman von ihr auf meiner Leseliste und ich war echt total gespannt darauf.
Bereits das Cover und auch der Klappentext haben mir neugierig gemacht. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier wirklich gut gezeichnet. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und auch ihre Handlungen konnte ich gut nachempfinden.
Zoey oder besser Cora hat bisher in New Jersey gelebt. Sie ist ein echtes It-Girl, bis zu dem Zeitpunkt wo sie nach Finnland muss. Hier muss sie sich neu zurechtfinden und so ganz nebenbei entdeckt sie auch so einiges Neues. Ich empfand Zoey/Cora als kämpferisch, ziemlich stur aber auch mitfühlend. Im Handlungsverlauf entwickelt sie sich wirklich enorm weiter, muss Rückschläge verkraften lernen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Shane führt mit seinen Eltern die größte Rentierfarm Lapplands. Er ist sich wirklich für nichts zu schade und packt an wenn es sein muss. Wie er mit Zoey umgeht fand ich richtig klasse. Er interessiert sich für andere, über seine eigene Vergangenheit aber spricht er kaum.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch ein paar andere Charaktere, die sich meiner Meinung nach sehr gut ins Geschehen integrieren. Hier hat die Autorin wirklich eine tolle Mischung dargestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich richtig gut zu lesen. Ich bin als Leser sehr gut und vor allem flüssig durch die Handlung hindurch gekommen, konnte problemlos folgen und auch alles gut verstehen.
Die Handlung ist wirklich richtig schön. Den Leser erwartet hier eine echt tolle Wintergeschichte, genau richtig für die kommende Jahreszeit. Dabei setzt die Autorin auf Emotionen und Gefühle. Sie weiß den Leser zu fesseln, de es gibt sogar einiges an Spannung in dieser Geschichte. Das hatte ich so rein gar nicht erwartet, umso besser fand ich es dann im Geschehen.
Vom Setting war ich ungemein angetan. Man findet hier Schnee, Rentiere und Polarlichter. Ich empfand es so schön nach Finnland zu reisen, habe alles hautnah miterlebt.

Das Ende ist in meinen Augen dann gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gewählt, es macht das Geschehen hier richtig schön rund und schließt alles sehr zufriedenstellend ab.

Alles in Allem ist „Nordlichtglanz und Rentierglück“ von Ana Woods ein winterlicher Roman, der mich echt auch sehr gut für sich gewinnen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll und auch wirklich spannend empfunden habe, haben mir vor wirklich toller Kulisse richtig schöne Lesestunden beschert und mich begeistern können.
Absolut zu empfehlen!

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