Gelesen: „Making Faces“ von Amy Harmon

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1127 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
Herausgeber: LYX (30. Oktober 2020)
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 978-3736312814
Sprache: Deutsch

Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben.
Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young verliebt. Ambrose, der überall beliebt ist und so schön, dass ein unscheinbares Mädchen wie Fern niemals auch nur auf die Idee gekommen wäre, bei ihm eine Chance zu haben. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem besten Freund Bailey, der an den Rollstuhl gefesselt ist, aber dennoch das Leben mit jeder Faser aufsaugen will. Eigentlich schien es ganz klar, was die Zukunft für sie bereithält. Bis zu dem Moment, als Ambrose Fern endlich „sieht“, aber so zerbrochen ist, dass sie nicht weiß, ob ihre Liebe genug sein wird …
(Quelle: LYX)

Von Amy Harmon kannte ich bereits andere Romane, die mir auch jeweils sehr gut gefallen hatten. Nun stand mit „Making Faces“ wieder mal ein Buch von ihr auf meiner Leseliste und ich war wirklich total neugierig darauf.
Schon vom Cover war ich total angetan. Nachdem ich dann auch den Klappentext gelesen hatte war klar dieses Buch muss ich lesen. Daher ging es dann nach dem Laden auch ganz flott mit dem Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin doch sehr gut gelungen. Ich konnte sie mir alle samt gut vorstellen und auch die Handlungen waren verständlich gehalten.
Man lernt als Leser hier Ambrose sehr gut kennen. Er ist wirklich mehr als perfekt, sieht sehr gut aus, ist beliebt und hält nichts von schnellen Bekanntschaften. Man kann sich als Leser eigentlich sehr gut in Ambrose hineinversetzen.
Fern ist herzensgut. Ich mochte sie mit ihrer Art, sie ist uneigennützig und absolut liebenswert dargestellt. Ihre Kindheit war nicht unbedingt einfach, doch Fern hat sich nicht unterkriegen lassen.
Bailey ist der dritte Charakter hier und auch er ist echt ein toller Kerl. Er nimmt alles so wie es kommt und macht einfach immer das Beste daraus.

Der Schreibstil der Autorin hat es mir am Anfang nicht ganz so einfach gemacht wie ich es mir erhofft hatte. Ich habe etwas Zeit gebraucht um wirklich anzukommen. Dann aber kam ich flüssig und gut voran, konnte dann auch gut folgen.
Die Handlung wirkte zu Beginn etwas wirr auf mich. Dadurch hat sich für mich eben dieser Anfang doch sehr gezogen. Ich habe aber durchgehalten und wurde dann auch belohnt, denn die Geschichte konnte mich dann echt noch abholen. Ich wurde hier dann berührt. Mich haben die Emotionen und Gefühle dann echt ziemlich getroffen. Es ist eine Geschichte vom Loslassen und dem Verlust. Es geht ziemlich traurig zu, dessen sollte man sich vor dem Lesen bewusst sein.
Die Liebe spielt hier aber klar auch eine Rolle. Sie fügt sich sehr gut ins Geschehen ein, auf mich wirkte es so stimmig.

Das Ende ist richtig passend gewählt. Ich empfand es als abschließend und es macht die Geschichte hier wirklich gut rund. Der Leser wird letztlich auch nachdenklich gestimmt aus dem Geschehen entlassen.

Alles in Allem ist „Making Faces“ von Amy Harmon ein Roman, der mich trotz kleiner Startschwierigkeiten gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein Schreibstil, der etwas gewöhnungsbedürftig ist und eine Handlung, die besonders im zweiten Teil richtig begeistern kann, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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