Gelesen: „Des Teufels Jägerin (Die Teufel-Trilogie 1)“ von Sandra Binder

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2098 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 361 Seiten
Herausgeber: Impress (12. November 2020)
Sprache: Deutsch

»Mein Name ist Antonia Stark. Ich bin eine Kopfgeldjägerin im Auftrag des Teufels und ich weiß nicht, ob ich diesen Job überleben werde.«
Antonia hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und seitdem bestraft sie in seinem Namen all jene, die ihren Vertrag mit Luzifer brechen. Selbst Nephilim, die Halbengel, die auf Erden wandeln, können Antonias höllischer Klinge nicht entkommen. Bis Alek in ihr Leben tritt. Der Engel versucht hartnäckig einen ihrer Aufträge zu vereiteln, und als wäre das nicht schon genug. will er die Jägerin auch noch bekehren. Eine lächerliche Idee – und dennoch fühlt sich Antonia auf eigenartige Weise zu ihrem Feind hingezogen. Wenn sie nicht aufpasst, wird sie binnen eines Flügelschlags selbst zur Gejagten …
(Quelle: Impress)

Von der Autorin Sandra Binder kannte ich bereits ein paar andere Geschichten, mit denen sie mich auch immer gut unterhalten konnte. Nun also stand mit „Des Teufels Jägerin“ der Auftakt der „Teufel-Trilogie“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover und auch der Klappentext haben mir sehr angesprochen und so ging es nach dem Laden dann auch flott mit Lesen los.

Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin hier wirklich sehr gut gezeichnet. Sie fügen sich gut ins Geschehen ein, wirkten auf mich vorstellbar und von den Handlungen her verständlich gehalten.
So habe ich hier Toni kennengelernt. Sie ist tough und hat so ihre ganz eigen Art um Probleme zu lösen. Ich mochte ihre Art, diesen trockenen Humor echt sehr gerne. Allerdings hat Toni auch ein paar Fehler, die sie wiederum realistisch wirken lassen.
Lestat ist ein Vampir und Tonis bester Freund. Und er ist genau das Gegenteil von ihr. Die beiden kann man einfach nicht trennen.
Alek ist ein Engel und ich hatte so ein paar Probleme ihn wirklich zu durchschauen. Er machte es mir so auch nicht unbedingt leicht warm mit ihm zu werden. Das hat sich dann aber im Verlauf der Handlung gegeben.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich wirklich sehr gut lesen. So bin ich flüssig und flott durch die Handlung hindurch gekommen, konnte gut und ohne Probleme folgen und entsprechend auch alles verstehen.
Die Handlung selbst ist dann wirklich auch gelungen. Man kann als Leser kaum vorhersehen wie es weitergehen könnte, immer wieder tauchen hier auch Wendungen auf die neue Spannung ins Geschehen hineinbringen. Die Autorin versteht es hier wirklich den Leser so eben auch ans Geschehen zu fesseln.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Obwohl es sich hierbei um einen Auftaktband handelt erwartet den Leser jetzt nicht so ein gemeiner Cliffhanger. Dennoch aber bleibt man als Leser neugierig auf Band 2 zurück.

Alles in Allem ist „Des Teufels Jägerin“ von Sandra Binder ein wirklich gut gelungener Trilogieauftakt, der mich auch total gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und sehr abwechslungsreich empfunden habe, haben mir wirklich tolle Lesestunden beschert und mich überzeugen können.
Wirklich zu empfehlen!

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