[unbezahlte Werbung] Jüdische Emigration in die USA und Neuanfang – „Helenes Versprechen“ von Beate Rösler

Heutzutage trifft man jeden Tag aufs Neue auf Menschen, die eine unterschiedliche Herkunft haben. Es interessiert niemanden mehr, man hinterfragt es nicht, es ist eben normal für uns.
Das war aber leider nicht immer so. Gerade in der Zeit des Nationalsozialismus wurden besonders jüdische Menschen diskriminiert und letztlich verfolgt.

Im Folgenden möchte ich mich der Jüdischen Emigration und dem Neuanfang rund um die Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg widmen.

Die Jüdische Emigration bezeichnet die Auswanderung von Menschen mit der entsprechenden Herkunft. Diese fand besonders in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes und auch nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Dabei empfanden eben auch diese, vom NS-Regime, diskriminierte Bevölkerungsgruppe Deutschland als ihre Heimat.

(Bildquelle: Pixabay)

In der Zeit von 1933 bis 1945 haben etwa 250.000 bis 300.000 Juden und als solche verfolgte Deutschland verlassen. Sie wollten damit der ab 1941 einsetzenden Massenvernichtung entgehen. Hierbei gab es insgesamt 3 Wellen, wobei es hier auch immer wieder eine große bürokratische Hürde zu nehmen galt.
Ein großer Teil der Auswanderer ging nach Südafrika, Palästina und Lateinamerika. Manche flohen Richtung Osteuropa oder sie flohen eben in die Vereinigten Staaten.

Die Vereinigten Staaten waren das Ziel sehr vieler Menschen. Es musste hier ein Visum beim amerikanischen Konsulat im eigenen Land beantragt werden. Von Amerika selbst wurden Emigranten nur in begrenzter Zahl aufgenommen. Es war halt auch schwer den Konsul zu überzeugen das es zulässig war einzureisen. Es wurden einige Dokumente benötigt, die es schwer war zu beschaffen. So beispielsweise ein gültiger Pass. Diese wurden ab November aber allen in Deutschland lebenden Juden entzogen. Und ab Juni 1941 konnte man nur noch in die USA, wenn man das amerikanische Konsulat in Spanien, Portugal oder im unbesetzten Teil von Frankreich erreichte.

(Bildquelle: Pixabay)

Nach Amerika gelangten die Emigranten auf dem Seeweg. Allerdings, nach dem Angriff auf Pearl Harbor 1941 kam der transatlantische Seeweg erst einmal zum Erliegen. Erst nach und nach setzten wieder Passagierschiffe aus Europa über, es wurden dann aber immer weniger.

In Amerika wollten die Juden eigentlich nur eines … wieder angstfrei leben. Sie wollten wieder Teil der Gesellschaft sein. Das amerikanische Leben hat die Juden natürlich sowohl kulturell als auch religiös beeinflusst. Dennoch aber war der Neuanfang meist geprägt von traumatischen Erlebnissen. Jeder ging anders damit um was passiert war, was man erlebt hatte.
Sie lebten auch hier meist noch in eigenen Stadtteilen. So gibt es heute in New York beispielsweise einen kleinere Stadtteil, die Washington Heights, damals wurde dieser „Frankfurt on the Hudson“. Hier gab es zahlreiche deutsch-österreichische Geschäfte und Restaurants.

Auch im Roman „Helenes Versprechen“ von Beate Rösler geht es um den Neuanfang in einem fremden Land. Helene hat den Zweiten Weltkrieg in Deutschland erlebt und nimmt danach die schwierige Überfahrt nach New York. Hier warten ihr Sohn und ihre Schwester auf sie.
Wie Helene die Überfahrt erlebt, was alles in New York passiert und ob Helene am Ende wirklich in Amerika heimisch wird, das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.

New York, 1947: Die in die USA emigrierte Kinderärztin Helene Bornstein sieht nach beinahe zehn Jahren ihren Sohn Moritz wieder. Damals hatte sie ihn mit einem Kindertransport aus Frankfurt fortgeschickt. Jetzt ist Moritz seiner Mutter fremd geworden, aber ihr Versprechen hat er nie vergessen. Gelingt es den beiden, wieder zueinander zu finden? Und wird Helene Fuß in New York fassen, obwohl sie die Kinder, die ihr während des Krieges anvertraut worden waren, nicht vergessen kann? Da trifft sie eines Tages Leon, ihre erste Liebe, wieder.

(Quelle: Aufbau Verlag)

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Ich selbst habe es bereits gelesen. Meine Rezension findet ihr hier.

Dieser Artikel ist Teil einer Bloggeraktion, organisiert von der Netzwerk Agentur Bookmark.

(Informationsquelle: Wikipedia / AnneFrank.org )

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