Gelesen: “Heimweh nach uns” von Helen Schreiber

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3530 KB
Herausgeber: FeuerWerke Verlag (11. Februar 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 252 Seiten
Sprache: Deutsch

Wie weit würdest du gehen, wenn dein Herz nicht mehr weiß, wo es zu Hause ist?
Lena und Malte sind seit dreiundzwanzig Jahren sowohl ein Paar, als auch ein gutes Team und Eltern von zwei wundervollen Kindern. Doch der Alltag hat die beiden fest im Griff. Immer öfter spürt Lena, dass das Leben ihr zu schnell wird und die Doppelbelastung aus Job und Familie ihr den Atem raubt. Ihre Schwester Judith schenkt ihr deshalb einen Yogakurs. Ein Geschenk, das Lena nur widerwillig und skeptisch annimmt.
Doch als dann Reik, ihr Yogalehrer, vor ihr steht, zieht er sie sofort in seinen Bann. Er ist die Leichtigkeit, die sie in ihrem Leben vermisst hat. Er stellt die Fragen, die schon so lange nach einer Antwort suchen. Und er berührt etwas in ihr, das ihr Herz schneller schlagen lässt.
Lena gibt sich diesem Gefühl hin – und läuft Gefahr, am Ende alles zu verlieren…
(Quelle. FeuerWerke Verlag)

Der Roman „Heimweh nach uns“ stammt aus der Feder der Autorin Helen Schreiber. Es ist der Debütroman der Autorin und ich war wirklich gespannt darauf.
Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext versprach mir sehr schöne Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand diese als gut vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren nachzuempfinden.
So lernt man als Leser hier besonders Malte und Lena sehr gut kennen. Beide wirkten sie sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert.
Besonders in Lena konnte ich mich gut hineinversetzen. Auf mich wirkte sie sympathisch dargestellt, ich habe mit ihr mitgefiebert und mitgelitten.
Malte war mir doch irgendwie ein wenig zu perfekt. Doch genau dieses Perfekte wird ihm irgendwie zum Verhängnis. Er ist auch sympathisch, keine Frage, doch irgendwie ein wenig zu glatt.

Die Nebencharaktere haben mir hier in diesem Debüt auch gut gefallen. Sie wirkten gut beschrieben und somit auch sehr gut ins Geschehen integriert.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig gehalten. So kommt man als Leser wirklich gut durch die Seiten hindurch und kann ohne Probleme folgen.
Die Handlung selbst ist wirklich so richtig schön. Der Leser bekommt hier so einiges geboten. So gibt es die verschiedensten Emotionen und Gefühle, die man als Leser auch wirklich gut nachempfinden kann. Diese bringt die Autorin transportiert die Autorin dann auch gut zum Leser, auch wenn es gerade am Anfang doch ein kleine wenig hektisch wirkt.
Von der Hintergrundthematik dieser Geschichte hier war ich sehr angetan. Es ist halt doch immer noch sehr wichtig, das man als Paar miteinander redet als nur zu leben. Der Leser wird so wirklich auch zum Nachdenken angeregt.

Das Ende dieses Debütromans ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht diese gut rund und schließt sie letztlich auch zufriedenstellend und stimmig ab.

Insgesamt gesagt ist „Heimweh nach uns“ von Helen Schreiber ist ein richtig gut gelungener Debütroman, der mich auch echt gut mitgenommen hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender sehr angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als sehr emotional und gefühlvoll empfunden habe und deren Hintergrundthematik zum Nachdenken anregt, haben mir sehr schöne Lesestunden beschert und mit überzeugen können.
Sehr empfehlenswert!

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