Gelesen: “Maria, das Haus und die Welt: Tanz” von Jedida A. Harrison

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 4351 KB
Herausgeber: Jedida Astrid Hennig (27. Januar 2021)
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 623 Seiten
Sprache: Deutsch

Zerstört Gewalt nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft?
Maria fühlt sich einsam wie die vielzitierte Insel. Außer Arbeit und Sport hat sie keinerlei Ablenkung davon, Dauersingle zu sein. An die Verwirklichung ihres einstigen Lebenstraums wagt sie nicht einmal zu denken. Zu tief sitzt der Schmerz und quält sie in furchtbaren Albträumen.
Doch es gibt einen jungen Musiker, der sein Herz an sie verloren hat. Nur ist dieser enger mit der Ursache ihrer Albträume verknüpft, als beide ahnen können. Und auch er trägt Lasten mit sich, die sie eher trennen als vereinen.
Hat die Liebe eine Chance, wenn zwei Menschen an ihrer Vergangenheit zu zerbrechen drohen?
Eine mystische Geschichte über verdrängte Kindheitswunden und den steinigen Weg zweier Liebender zu sich selbst und zueinander.
(Quelle: amazon)

Von der Autorin Jedida A. Harrison kannte ich bereits einen Roman, auch wenn es schon einige Zeit her war das ich diesen gelesen hatte. Nun also stand mit „Maria, das Haus und die Welt: Tanz“ wieder ein Buch von ihr auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mir wirklich gut gefallen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin hier sehr gut gelungen. Ich empfand sie als richtig gut beschrieben und ins Geschehen integriert, konnte ihre Handlungen verstehen und auch mitfiebern.
So lernt man als Leser hier die beiden Protagonisten Maria und Shaune sehr gut kennen. Auf mich wirkten sie sympathisch und ich konnte mich in beide sehr gut hineinversetzen.
Maria hat ein nicht ganz so leichtes Leben, leidet sie doch an Alpträumen und so einigen Allergien. Eigentlich lebt sie nur um zu arbeiten, um Sport zu machen und gesund zu leben.
Shaunes Leben war auch nicht immer glücklich. Er hat bereits in seiner Kindheit einige schwere Verluste hinnehmen müssen, die noch immer auch auf ihm lasten. Das merkt man ihm als Leser auch an.
Beide Protagonisten entwickeln sich im Handlungsverlauf merklich weiter, was die Autorin hier richtig gut dargestellt hat.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich wirklich richtig gut lesen. So bin ich locker und flüssig durch die Handlung hindurch gekommen, konnte sehr gut folgen und alles wirklich gut nachempfinden.
Die Handlung konnte mich dann echt gut einnehmen. Den Leser erwartet hier eine echt emotionale und dramatische Geschichte, die ich ganz ehrlich so gar nicht erwartet hatte. Die Autorin hat es echt geschafft mich mitzunehmen und auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle zu schicken.
Die angesprochenen Themen hier konnten mich auch total begeistern. So geht es um die Vergangenheitsbewältigung und um das zu sich selbst finden. Und eben die Liebe nimmt auch einen großen Raum ein. Mir gefiel dies echt gut, es hat mich auch zum Nachdenken angeregt.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht sie gut rund und hat mich am Ende dann eben auch zufriedengestellt.

Letztlich gesagt ist „Maria, das Haus und die Welt: Tanz“ von Jedida A. Harrison ein Roman, der mich von Anfang an total gepackt und eingenommen hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als sehr dramatisch, emotional und richtig bewegend empfunden habe, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich überzeugen können.
Absolut zu empfehlen!

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